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Stadtrat Patrik Degiacomi über den Entscheid, am Umzug festzuhalten.
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Tödlicher Unfall am Maiensäss «Den Umzug abzusagen, wäre ein Sicherheitsrisiko gewesen»

Am Donnerstag ist ein 14-jähriger Schüler auf dem Rückweg von der Churer Maiensässfahrt tödlich verunglückt. Der genaue Unfallhergang wird derzeit abgeklärt, schreibt die Stadtpolizei.

Der zuständige Churer Stadtrat Patrik Degiacomi hat kurz nach 18 Uhr vom Unfall erfahren. Die Eltern des Verunglückten waren allerdings noch nicht informiert. Zudem habe ein grosser Teil der Eltern ihre Kinder, die gerade vom Ausflug zurückkamen, zu diesem Zeitpunkt noch nicht persönlich gesehen.

Die Churer Maiensässfahrt

Seit 165 Jahren wandern die Churer Schülerinnen und Schüler einmal im Jahr auf die Churer Maiensässe und Aussichtspunkte. Dabei sind sämtliche Schüler der Churer Stadtschulen. Den Abschluss bildet jeweils ein Umzug durch die Stadt und ein Festakt auf der Quaderwiese.

«Hätte die Information vor dem Umzug die Runde gemacht, hätten wir die Eltern von rund 2800 Kindern in Angst und Schrecken versetzt», so Patrik Degiacomi am Freitagmorgen. Um eine Massenpanik zu verhindern, habe man sich schweren Herzens entschlossen, den Umzug durchzuführen.

Angehörige, Freunde und Lehrer des Verunfallten werden psychologisch betreut. Auch anderen Churer Schülern stehe diese Möglichkeit offen, so Degiacomi.

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