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Weiterzug nach Lausanne Bergsturz von Bondo wird Fall fürs Bundesgericht

  • Die Angehörigen der Opfer haben gegen das Kantonsgerichtsurteil Beschwerde eingereicht.
  • Jetzt wird sich das Bundesgericht in Lausanne mit dem Bergsturz befassen.

Der grosse Bergsturz von Bondo, bei dem acht Wanderer getötet wurden, wird vom obersten Schweizer Gericht beurteilt werden. Der Anwalt der Angehörigen teilte auf Anfrage mit, er habe beim Bundesgericht Beschwerde gegen das Kantonsgerichtsurteil eingereicht.

Bondo - Aufnahme vom 6. Dezember 2019
Legende: Häuser im Dorf Bondo wurden beim Bergsturz getroffen. Acht Bergwanderer kamen damals im August 2018 ums Leben. Keystone

Im Januar war das Kantongericht zum Schluss gekommen, dass der Bergsturz in dieser Form nicht habe vorausgesagt werden können. Somit könne auch niemandem Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Die Staatsanwaltschaft habe deshalb das Strafverfahren zu Recht eingestellt.

Im Verfahren haben sich die Angehörigen auf den Standpunkt gestellt, das Ereignis habe sehr wohl vorausgesagt werden können und die Wanderwege hätten gesperrt werden müssen.

SRF1, Regionaljournal Graubünden, 12:03 Uhr; lies

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Wanderwege in den Bergen bergen immer ein Risiko. Es kann niemand sagen hier oder dort sei es ganz sicher. Das gilt auch für viele Bergdörfer. Wenn der Permafrost noch mehr auftaut werden Felsen und Berghänge zu Risikozonen und die Murgänge können ganze Dörfer verschütten. Natur ist Natur mit allen Schönheiten und Gefahren.
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