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Siebtes Wolfsrudel bestätigt
Aus Regionaljournal Graubünden vom 04.08.2020.
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Wolfsrudel Graubünden Siebtes Bündner Wolfsrudel im Albulatal entdeckt

Mindestens sechs Welpen hat das neuste Wolfsrudel im Kanton Graubünden.

Die Wolfspopulation wächst weiter: Im Kanton Graubünden ist Anfang August ein neues Wolfsrudel mit mindestens sechs Welpen gesichtet worden. Auf Bündner Boden sind damit inzwischen sieben Wolfsrudel beheimatet.
Das Wolfsrudel ist im hinteren Albulatal durch die Wildhut bestätigt worden, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte.

Wolfsbestand Graubünden

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Wolfswelpe schaut in die Kamera
Legende: Wolfswelpen Amt für Jagd und Fischerei GR

Das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden geht von folgenden Tierbeständen aus (Stand 24.7.2020):

  • 35-40 Wölfe sind in Graubünden unterwegs.
  • 17 Jungwölfe kamen 2019 zur Welt.
  • 711 Beobachtungen von Wölfen gab es 2019.

Erst Ende Juli war in der Surselva ein neues Rudel mit drei Jungen bestätigt worden. Auch die bereits bekannten Rudel werden beobachtet. Ob es Wechsel bei den Leittieren gibt, wie viele Jungtiere dazugekommen sind oder ob sich allenfalls aus einem alten Rudel ein weiteres gebildet hat

Calandarudel seit 2012

Schweizweit wird die Zahl der Wölfe auf etwa 80 geschätzt. 2012 bildete sich im Calandagebiet in Graubünden das erste Rudel. Seither breiteten sich die Tiere weiter aus. Heute gehen Fachleute von mindestens neun Wolfsrudeln in der Schweiz aus. Noch keine Informationen gibt es über Nachwuchs im Calanda-Rudel.

Regionaljournal Graubünden; 04.08.2020; 17:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Wölfe sind Fleischfresser und ernähren sich hauptsächlich von Pflanzenfressern, wie Rehe oder Hirsche. adurch sorgen sie dafür, dass die Population der Pflanzenfresser gesund bleibt. Der Wolf ist ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität.Die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz ist für das Ökosystem von grossem Vorteil sein.Es ist erwiesen, dass Wölfe aktiv dazu beitragen, dass Wildbestände vitaler werden und Ökosysteme natürlich im Gleichgewicht gehalten werden.Schafe schützen mit Herdenhunden.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Jäger, einige Landwirte führen derzeit eine regelrechte Hetzkampagne gegen die streng geschützten Tiere. Sie wollen erreichen, dass der Wolf nach und nach seinen Schutzstatus verliert und als jagdbare Tierart ins Jagdrecht aufgenommen wird. Dies ist geradezu absurd, denn die Jäger rechtfertigen die angebliche Notwendigkeit der Jagd im Allgemeinen dadurch, dass den heimischen Wildtieren wie Rehen und Wildschweinen natürliche Feinde wie der Wolf fehlen würden. Ein gesundes Ökosystem mit Wölfen.
  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ich wünsche dem neuen Wolfsrudel alles Gute und dass es keinem Jäger vor die Flinte läuft
    1. Antwort von Walter Schmid  (W. Schmid)
      Hoffe, dass wir diese Wölfe bei 80 Stück in freier Wildbahn halten können. Es sind einfach genug.