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World Economic Forum Doch keine Anzeige wegen Wucher

Hotelbetten und Ferienwohnungen in und rund um Davos sind während des WEF jeweils ausgebucht. Gerade private Anbieter nutzen die hohe Nachfrage und verlangen hohe Mieten. Ein Zimmer in einer Ferienwohnung kann schnell 900 Franken pro Nacht kosten.

Den Organisatoren sind diese Preise seit einiger Zeit ein Dorn im Auge. Jahr für Jahr kritisieren sie diese scharf und haben auch schon mit dem Wegzug aus Davos gedroht. Im Januar hat WEF-Direktor Alois Zwinggi gegenüber der «Südostschweiz» gesagt, er überlege sich eine Anzeige wegen Wucher.

Doch dazu wird es nicht kommen. Am Rande einer Informationsveranstaltung sagte Zwinggi vor einigen Tagen: «Wir haben die Situation analysiert und sind zum Schluss gekommen, dass Anzeigen gegen private Vermieter viel Aufwand, aber wenig Ertrag mit sich bringen würden.»

An der Informationsveranstaltung zum Thema Sicherheitskosten hat sich Zwinggi auch zum Standort Davos bekannt. Ein Bekenntnis kurz vor einer wichtigen Abstimmung aus Sicht des WEF. Am 23. September entscheiden die Davoserinnen und Davoser, ob die Gemeinde weiterhin eine Million Franken jährlich an die Sicherheitskosten zahlen soll.

Die Diskussionen dürften aber nicht erledigt sein. Doch nicht nur Vermieter, auch Organisatoren verlangen von WEF-Teilnehmern viel Geld. Wer an den Kongress möchte, zahlt 27'000 Franken Teilnahmegebühr. Hinzu kommen 60'000 Franken, die eine Firma als Mitgliederbeitrag bezahlen muss.

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