Neue Tunnel-Variante Aller guten Dinge sind drei

Die Tunneldiskussion in Rapperswil-Jona ist mit dem «Stadttunnel Direkt» um eine Variante reicher. Neben den beiden bisherigen Vorschlägen liegt eine weitere mögliche Lösung auf dem Tisch.

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Bildlegende: Bereits im Jahr 2000 wurde in Rapperswil-Jona für einen Tunnel demonstriert. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die dritte Variante soll quer unter der Stadt hindurchführen.Sie zeichnet sich dadurch aus, dass mit weniger politischem Widerstand gerechnet werden muss.
  • Umstritten sind bei den Tunnellösungen insbesondere die Anschlüsse in der Stadt, die zum Tunnel hinab führen. Sie führen wegen der grossen baulichen Eingriffe zu Opposition.
  • Mit der neuen Tunnelvariante «Stadttunnel Direkt» kann dieselbe Verkehrsentlastung erreicht werden wie mit den Varianten «Mitte» und «Ost».

Bereits 2011 hatten die Bürger über einen Tunnel zu befinden, lehnten diesen aber an der Urne ab. Die drei neuen Varianten werden nun weiter geprüft, dann folgt der politische Prozess. Bislang waren das Begleitgremium Mobilitätszukunft Rapperswil-Jona und der Kanton in den Prozess involviert.

Gemäss Kantonsingenieur Marcel John könnte der früheste Baustart in zehn Jahren sein. Die Kosten dürften sich zwischen einer halben und ganzen Milliarde Franken bewegen.