Zum Inhalt springen
Inhalt

Amerikanische Seesaiblinge Räuber im Fälensee gefangen

Legende: Video Raubfische im Fälensee abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 05.10.2018.

Die sinkenden Fangerträge im Fälensee haben die Innerrhoder Fischereiverwaltung dazu bewogen, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Dabei bestätigte sich gemäss einer Mitteilung der Staatskanzlei das Vorkommen grosser Amerikanischer Seesaiblinge (Salvelinus namaycush) im Fälensee.

Das Vorkommen dieser Fische im Fälensee konnte bereits im Juni mittels Sonaraufnahmen nachgewiesen werden. Die Anwesenheit von sehr grossen Namaycush als Topprädatoren (Topräuber) eine wichtige Rolle im Ökosystem Fälensee. Durch ihr ausgeprägtes Jagdverhalten und enormes Wachstum vermögen bereits wenige dieser Fische den gesamten Fischbestand im See deutlich zu reduzieren.

Der Fählensee.
Legende: Der Fälensee befindet sich im Alpstein. Appenzellerland Tourismus AI

Anfang Oktober fanden zwei Befischungsaktionen statt. Es konnten sieben grosse Namaycush entnommen werden. Die Fische erreichten bis 74,5cm Länge und wurden bis zu 4,7kg schwer.

Die Analyse der Mageninhalte zeigte, dass die Fische bis zu 26,5cm grosse heimische Seesaiblinge erbeutet und bis zu drei Beutefische gleichzeitig im Magen hatten. «Es erstaunt nicht, dass die für die Angelfischerei interessanten und fangbaren Fische kaum mehr im See vorhanden waren», heisst es in der Mitteilung.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.