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«Wir können die Abstandsregel unter keinen Umständen einhalten»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 17.03.2020.
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Appenzell und Glarus Beide Landsgemeinden verschoben

Die Innerrhoder Regierung hat entschieden: Die geplante Landsgemeinde vom 26. April soll nicht durchgeführt werden. Sie wird verschoben und ist neu auf den 23. August angesetzt.

Ebenso teilt die Glarner Regierung mit, dass wegen des Corona-Virus die Landsgemeinde vom 3. Mai aufgeschoben und am 6. September durchgeführt wird. Dieses Datum sei mit Appenzell Innerrhoden abgesprochen worden.

Vom Frühling in den Sommer verschoben

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 beschlossen, dass bis zum 19. April 2020 alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen verboten sind. Zwar sieht die Verordnung die Möglichkeit für eine Bewilligung vor, dies aber nur unter ganz engen Voraussetzungen.

Wir können die Vorgaben unter keinen Umständen einhalten.
Autor: Roland InauenInnerrhoder Landammann

Eine davon ist, dass die Versammlung räumlich so anzupassen ist, dass die Hygienevorschriften des Bundes einschliesslich der Abstandsvorschriften, eingehalten werden. Und dies könnten die Landsgemeinden nicht erfüllen, sagt Landammann Roland Inauen gegenüber Radio SRF.

Da zu erwarten sei, dass das Veranstaltungsverbot nach dem 19. April verlängert werde, müsse die für den 26. April 2020 geplante Landsgemeinde verschoben werden. Sie soll am Sonntag, 23. August 2020, stattfinden.

Näfelser Fahrt abgesagt

Für die Glarner Landsgemeinde wurde der 6. September gewählt, weil wegen der erwarteten Pandemie-Entwicklung ein neuer Termin noch vor den Sommerferien als unrealistisch schien, heisst es in der Mitteilung der Glarner Regierung. Ganz abgesagt hat die Glarner Regierung die Näfelser Fahrt.

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Diverse Parlamentssitzung abgesagt

Auch abgesagt sind bereits die Sitzung des Ausserrhoder Kantonsrats vom 30. März, wie auch die Sitzung des Thurgauer Grossen Rats vom 25. März. Auch das St. Galler Stadtparlament tagt am 24. März nicht.

Weitere Absagen für diverse Parlamentssitzungen in Ostschweizer Kantonen dürften folgen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Angelika Graber  (AG.66)
    Ich hoffe, dass alle Armeegegner nun den Sinn unserer Armee sehen und sie schätzen lernen. Denn ohne sie würde so manches noch schlimmer sein, als es bereits ist oder noch auf uns zukommt. Bereits jetzt entlasten sie das Gesundheitswesen. Danke, dass ich während dieser Krise in einer geordneten Schweiz mit einer funktionierenden Armee leben darf.
    1. Antwort von Laura Brunner  (bougiebear)
      Ich bin überhaupt froh hier leben zu dürfen. Mich nerven die Nörgler, die aufzeigen wo etwas besser gemacht wird. Sollen sie doch da hin ziehen wenns dort besser ist.