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Attacke von Salez (SG) Strafuntersuchung nach zwei Jahren eingestellt

  • Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung zur Attacke in Salez eingestellt.
  • Ein 27-Jähriger hatte im August 2016 in einem Regionalzug zwei Frauen getötet und vier weitere Personen verletzt.
  • Er selbst verletzte sich tödlich bei der Amoktat.
Bahnhof Salez, Berge im Hintergrund.
Legende: Die Tat ereignete sich am 13. August 2016 in einem Regionalzug zwischen Buchs SG und Salez SG. Keystone

Die Staatsanwaltschaft führte eine Strafuntersuchung wegen mehrfachen Mordes, mehrfacher schwerer Körperverletzung, Gefährdung des Lebens, Brandstiftung und Störung des Eisenbahnverkehrs. Nun wurde das Verfahren eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Vermögenswerte des verstorbenen Täters im Wert von mehreren zehntausend Franken wurden beschlagnahmt. Sie gehen an die Opferhilfe St. Gallen-Appenzell und kommen in einen Fonds zu Gunsten der Opfer und der Angehörigen der Opfer, wie es in der Mitteilung heisst. Die Einstellung des Verfahrens ist rechtskräftig.

Karte.
Legende: Hier kam es zur Amoktat. SRF

Täter verletzte sich lebensgefährlich

Der 27-jährige Täter, der unter psychischen Problemen litt, überschüttete eine 17-jährige Frau mit Alkylatbenzin und zündete sie an. Danach stach er mit einem Messer auf eine 34-jährige Frau ein, die zu flüchten versuchte. Beide Opfer starben später.

Durch die Feuerexplosion im Zug wurden eine 43-jährige Mutter und deren sechsjähriges Mädchen verletzt. Schwarzer Rauch füllte den Zug und brachte alle Reisenden in Gefahr. Der Täter fügte sich selber mit dem Messer tiefe Schnitt- und Stichwunden zu. Er starb am Tag nach der Tat.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Zuckermann (azu)
    Eine Frage: Gehen wir jetzt auf die Strasse und hetzen gegen Schweizer? Nein…? Ah, gut! Da bin ich sehr froh, denn nach letzter Woche dachte ich schon, das machen "anständige" Bürger heutzutage so.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Ich vermute, Sie verwechseln da etwas. Die Leute können schon unterscheiden zwischen der Amok-Tat eines psychisch Kranken, was überall passieren kann aber sehr selten ist, und der auffällig hohen Wahrscheinlichkeit von Personen aus gewissen anderen Kulturkreisen, kriminelle Handlungen zu begehen. Wenn dies dann thematisiert wird, finde ich es unfair wenn man dazu sarkastisch / indirekt Fremdenhass voraussetzt, respektive vorwirft.
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