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Legende: Audio Beat Hefti wartet noch immer auf seine Goldmedaille abspielen. Laufzeit 03:08 Minuten.
03:08 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 28.12.2018.
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Beat Hefti Olympiasieger ohne Goldmedaille

  • An den Olympischen Winterspielen 2014 im russischen Sotschi ist Beat Hefti im Zweierbob zusammen mit seinem Bremser Alex Baumann auf den zweiten Platz gefahren.
  • Später wurde bekannt, dass der Gewinner Alexander Subkow gedopt war und seine Goldmedaille an Hefti abgeben muss.
  • Der Appenzeller wartet jedoch noch immer auf die Medaille.

Das Olympische Komitee und auch der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne haben im November 2017 entschieden, dass Subkow seine Goldmedaille zurückgeben muss und diese Beat Hefti zusteht. Doch der 40-Jährige aus dem appenzellischen Schwellbrunn wartet noch immer auf seine Medaille.

Alexander Subkow, der mittlerweile zum Präsidenten des russischen Bobverbandes aufgestiegen ist, weigert sich, seine Goldmedaille an das Olympische Komitee zurückzugeben. Einerseits bestreitet er, in Sotschi gedopt gewesen zu sein, andererseits würde er bei der Aberkennung seines Olympiasieges eine lebenslange Rente als russischer Olympiasieger verlieren.

Beat Hefti und Alex Baumann neben den nachträglich disqualifizierten Siegern Alexander Zubkov und Alexey Voevoda (v.l.) bei der Siegerehrung in Sotschi 2014.
Legende: Beat Hefti und Alex Baumann neben den nachträglich disqualifizierten Siegern Alexander Zubkov und Alexey Voevoda (v.l.) bei der Siegerehrung in Sotschi 2014. Keystone

Bei einem Moskauer Gericht hat Subkow erwirkt, dass er das Olympiagold behalten darf. Doch das Internationale Olympische Komitee beharrt auf der Rückgabe der Goldmedaille und wird vom russischen Olympischen Komitee unterstützt. Auch hat der internationale Bobverband Alexander Subkow als Präsidenten des russischen Bobverbandes suspendiert.

Trotzdem bleibt offen, wann Beat Hefti und Alex Baumann ihre Olympische Goldmedaille endlich erhalten. «Für mich ist klar, wer gedopt hat, ist nicht Olympiasieger. So warte ich weiter auf meine Goldmedaille. Wenn dann das Gold noch zu mir den Weg nach Schwellbrunn findet, gibt es sicherlich ein grosses Fest», gibt sich Bear Hefti optimistisch.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Eine russische Posse. Das Thema Doping muss aus meiner Sicht aggressiver angegangen werden. Doper/innen sollten in Zukunft keine zweite Chance mehr verdienen. Wer auch nur beim geringsten Vergehen erwischt wird, soll lebenslang gesperrt werden. Die Kräfteverhältnisse im Sport würden sich dadurch eklatant verschieben. Zudem müssten Dopingvergehen strafrechtlich verfolgt werden und eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Schliesslich handelt es sich um Betrug.
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Hat da etwa jemand etwas anderes erwartet? Die Gesetze machen nun einmal nicht das Olympische Komitee, auch nicht der internationale Sportgerichtshof CAS und schon gar nicht die EU sondern einzig die 'Grossmächte'. Und sich hindern daran oder sogar etwas wegnehmen lassen die sich sowieso nichts. Die lassen sich auch durch kein Gericht aus dem Westen oder der USA wirklich einschüchtern. Da sind sie 'Bundesbern' (z.B. Verhandlungsstreitereien mit der EU) um Längen voraus.
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    ...schafft doch endlich diese olympische Spiele ab, wir haben doch wichtigeres zu tun, als solche Geldverschiebungen!
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    1. Antwort von Alex Terrieur (Imfeld)
      Ablehner's, spendet Geld und Zeit, um nach 4 (vier) Jahren eine bereits gefeierte Olympiazeremonie neu zu veranstalten. Vergessen sie die 3. & 4. Platzierten nicht nach Sotchi mit einzuladen!
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