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Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 27.11.2018.
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Bekämpfung von Insekten Wespen bringen Feuerwehr ans Limit

Diesen Sommer mussten die Feuerwehren häufig wegen Insekten ausrücken. Für die Feuerwehr Egnach war das zu viel.

Diesen Sommer mussten die Feuerwehren häufig wegen Wespen oder Hornissen ausrücken. In Egnach im Kanton Thurgau rückten zwei Männer der Feuerwehr innerhalb der zwei Spitzenmonaten 65 mal aus.

Die Einsätze waren immer abends, da die Feuerwehrmänner berufstätig sind. «Da bleibt kaum noch Zeit für Familie, Hobbies, Privatleben», sagt der Egnacher Feuerwehrkommandant Christian Feuz.

«Auch für Pingpong-Ball kleine Nester»

Dazu kommt, dass viele der Wespennester sehr klein und kaum eine Bedrohung für die Hausbesitzer waren. «In der Hälfte aller Fälle rückten unsere Männer wegen Bagatellen aus und dies zu einem Sold von 35 Franken pro Stunde», so Feuz. Für die Feuerwehr entstand durch die Einsätze Kosten von 4500 bis 5000 Franken.

Wespennest an einem Baum
Legende: Grosse Wespennester können eine Bedrohung darstellen. Die Feuerwehr Egnach wurde aber häufig wegen sehr kleinen Nestern mit wenigen Tieren aufgeboten. Keystone

Angebot in Egnach eingestellt

Aus diesem Grund werde das kostenlose Angebot der Feuerwehr Egnach in Zukunft eingestellt. Die Gemeinde sucht nun nach einer Fachperson, welche diese Dienstleistung übernehmen würde – natürlich nicht mehr kostenlos.

«Ich habe diesen Sommer mit verschiedenen Kommandanten gesprochen, für deren Feuerwehr die Insektenbekämpfung zu viel wurde», sagt Thomas Bärtsch, Präsident des St. Galler Feuerwehrverbandes. So ein Angebot könne man eben nur machen, wenn die richtig ausgebildeten und motivierten Leute da seien. «Zudem sollte meiner Meinung nach die Wespenbekämpfung nicht kostenlos sein», sagt Bärtsch, «Es ist eine Dienstleistung und nicht Kerngeschäft der Feuerwehr.»

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