Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Die Thurgauer Regierung informierte über die Museumspläne im Kanton. abspielen. Laufzeit 05:09 Minuten.
05:09 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 21.03.2019.
Inhalt

Blockierte Sanierung Kanton Thurgau übernimmt Bauherrschaft beim Kunstmuseum

  • Der Kanton wird Bauherr beim Kunstmuseum Thurgau und setzt eine Planungskommission für den Standort Ittingen ein.
  • Dies geschieht durch das Einrichten eines unselbständigen Baurechts.
  • Die Übernahme sei im Einvernehmen mit der Stiftung Kartause Ittingen erfolgt, die derzeit Vermieterin der Museumsräume ist.

Sanierung über Jahre blockiert

Das in die Jahre gekommene Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen muss dringend saniert werden. Dieses Vorhaben war jedoch seit Jahren blockiert. Statt den Kredit vors Volk zu bringen, wollte der Kantonsrat die Sanierung und Erweiterung mit 11,3 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds finanzieren. Bürger klagten dagegen und bekamen im Herbst 2014 vom Bundesgericht Recht. Das Projekt musste gestoppt werden.

Bereits zwei Jahre zuvor musste die Regierung nach heftiger Kritik wegen des Ausschreibungsverfahrens einen Objektkredit von 4,6 Mio. Franken für die Sanierung der bestehenden Ausstellungsräume wieder aus dem Budget streichen. Die Stiftung Kartause Ittingen als Bauherrin hatte den Architekturauftrag vergeben, ohne einen Wettbewerb durchzuführen.

Planungskommission eingesetzt

Als ersten Schritt hat der Regierungsrat eine Planungskommission eingesetzt, welche einen Studienauftrag für die Sanierung und Erweiterung vorbereitet. Erste Ergebnisse sollen in der zweiten Hälfte 2020 vorgelegt werden.

Standort für Historisches Museum wird gesucht

Vorwärts machen will die Regierung auch beim Standort für das Historische Museum. Dieses befindet sich zur Zeit im Schloss Frauenfeld. Weil der Platz aber zu knapp ist, braucht es Lösungen. Nachdem sich der Kanton auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht hatte, hatte er vor zwei Jahren einen Marschhalt eingelegt. Dieser wurde jetzt aufgehoben, die Standortsuche geht weiter. Der Entscheid soll im Frühling 2020 bekannt gegeben werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Wenn das Volk einen der wenigen Orte des Thurgaus der weit über die Kantonsgrenzen hinaus im ganzen Land und im Ausland bekannt sind und von der Schönheit des Kantons zeugen, mal abgesehen von Äpfeln und Birnen, dann sollen sie es doch einfach sein lassen. Für mich ist es unverstöndlich dass es hier Einsprachen gibt. Aber wir St.Galler übernehmen den Glanz der Kartause und die Touristen natürlich gerne.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen