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Casino Bad Ragaz spürt Casino-Boom in Liechtenstein
Aus Schweiz aktuell vom 05.11.2019.
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Casino Boom Liechtenstein entwickelt sich zum Zockerparadies

Im Fürstentum Liechtenstein herrscht Goldgräberstimmung. Nach der Lockerung des Geldspielgesetzes 2016 schiessen Casinos wie Pilze aus dem Boden. Das Casino Bad Ragaz verliert Gäste.

Zwei Casinos sind im Fürstentum Liechtenstein schon eröffnet worden. Drei weitere sind geplant. Dies macht vor allem dem Casino in Bad Ragaz zu schaffen. Es verliert Gäste an die neuen, benachbarten Casinos. Das Casino Bad Ragaz hat seit 2016 zehn Stellen abgebaut. «Wir haben zirka 30 Prozent der Umsätze verloren», sagt Christian Kusch, Geschäftsführer des Casinos Bad Ragaz.

Goldgräberstimmung ennet der Grenze

Die Casinos im Fürstentum Liechtenstein hingegen boomen. Vom Las Vegas in Europa ist die Rede. In Schaanwald an der Grenze zu Österreich und in Ruggell an der Schweizer Grenze sind Casinos eröffnet worden. Die Casinos von Schaan und Triesen sind im Bau. Das Casino Schaanwald will zudem in Balzers ein weiteres Casino eröffnen.

40 Prozent unserer Kunden sind Schweizer.
Autor: Martin FrommeltMediensprecher Casino Schaanwald

Der Mediensprecher des Casinos Schaanwald, Martin Frommelt bestätigt: «40 Prozent unserer Kunden sind Schweizer». Das Casino Bad Ragaz zeigt sich zuversichtlich, auch in diesem neuen Umfeld überleben zu können.

Unterschiedliche Gesetzesgrundlagen

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In der Schweiz gibt es eine begrenzte Anzahl Lizenzen für Casinos.

Im Fürstentum Liechtenstein ist das Geldspielgesetz im Jahr 2016 gelockert wurden. Jeder der die Bedingungen erfüllt, bekommt eine Bewilligung für den Betrieb eines Casinos.

Spielerschutz wird Thema

Wer in der Schweiz in einem Casino gesperrt ist, kann im Ausland spielen – so auch in Liechtenstein. Der Spielerschutz ist nicht grenzübergreifend. Hier soll es aber Bewegung geben. Das Fürstentum Liechtenstein ist auf den Bundesrat zugegangen und will nach Möglichkeit eine grenzüberschreitende Lösung finden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Dies ist der wortwörtliche "Casinokapitalismus"! Heute hop und morgen flop. Jetzt reibt man sich halt im Fürstentum die Hände, vorher waren's die Rheintaler. Und morgen eröffnen die ultimativen Casinos im Allgäu oder Ötztal, wer weis, und dann sind im Ländle leere Spielhöllen zu bestaunen. Hier müsste man aber besser hinschauen: Gewinn im Fürstentum - Sozialkosten in der Schweiz...
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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Sofern der Spielerschutz nahtlos und gleich greift wie in der Schweiz, und die Behörden in Liechtenstein da nicht einfach Däumchen drehen und sich ihrer Verantwortung entziehen, ok. Spielsperren in der Schweiz sollten auch in Liechtenstein greifen. Falls dies nicht der Falls sein sollte, wären Sanktionen fällig. Weil so auch der AHV und dem Glücksspiel-Fonds Gelder verloren gehen. Eine Art automatischer Datenaustausch, wie in Steuerfragen ja üblich?
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