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Ostschweiz «Das Theater muss seine Türen öffnen»

Das Theater St. Gallen wagt mit seiner jüngsten Produktion «Katharina Knie» einen künstlerischen Schritt, der für die Zukunft der darstellenden Künste wegweisend sein kann. Der Besuch der Premiere zeigt: Das Publikum wäre bereit dafür.

Die Zusammenarbeit des Ensembles eines öffentlichen Theaters mit einer Artistengruppe ist in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich noch kaum verbreitet. Darum sieht der Regisseur und Leiter der Zirkusgruppe «Cirque de Loin», Michael Finger, grosses Potenzial darin: Er will das klassische Sprechtheater und atemberaubende Zirkusnummern zusammenbringen.

Offene Ohren beim Schauspieldirektor

Beim St. Galler Schauspieldirektor Tim Kramer ist er mit diesem Anliegen auf offene Ohren gestossen: Als sich dieser mit Carl Zuckmayers Stück «Katharina Knie» befasste, wurde ihm schnell klar, dass er mit Profiartisten zusammenarbeiten will. «Die Zusammenarbeit zeigt: Das Theater muss seine Türen für Kooperationen öffnen», sagt Tim Kramer in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Bedingung dabei bleibe, dass die Zusammenarbeit Sinn machen müsse. «So wie das unseren Zirkusstück absolut der Fall ist.»

Für das Publikum geht die Zusammenarbeit auf. Die Stimmen nach der Premiere zeigen: Die Theaterbesucher sind für neue Formen auf der Bühne bereit.

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