Zum Inhalt springen

Header

Ein Landwirt pumpt Jauche in sein Güllenfass.
Legende: Die Jauchegruben sind voll. Das wird für die Ostschweizer Bauern zum Problem. Keystone
Inhalt

Ostschweiz Den Ostschweizer Bauern steht die Gülle bis zum Hals

Wegen dem langen und harten Winter konnten die Ostschweizer Bauern ihre Gülle seit Oktober nicht mehr auf ihren Wiesen austragen. Die Folge: Die Jauchegruben sind übervoll.

Die Behörden könnten bald gezwungen sein, Ausnahmebewilligungen zu erteilen. Auf vielen Höfen werden in der Zwischenzeit verschiedene Behälter und stillgelegte Gruben zur Lagerung der Gülle benutzt.

Das reiche aber nicht mehr lange, heisst es beim St. Galler Bauernverband. Selbst wenn die Bauern jetzt sehr haushälterisch mit dem Wasser umgehen, müsse in Einzelfällen bald eine Sonderbewilligung für das Ausbringen der Jauche erteilt werden. Normalerweise ist das auf gefrorenen Böden verboten.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Vreni Feldmann , Bern
    Das Amt für Umwelt kann lediglich die Bauern beraten wie sie den Schaden für die Umwelt beschränken können, wodurch auch Strafen und Bussen meist kleiner ausfallen. Es kann KEINE «Ausnahmebewilligungen» erteilen, handelt es sich doch um einen Gesetzesverstoss. Wenn die Behörde das tatsächlich tut, dann müsste gegen sie Strafanzeige erstattet werden.
    1. Antwort von Regionalredaktion Ostschweiz , St. Gallen
      Der Geschäftsführer des St. Galler Bauernverbandes äussert im Beitrag seine Erwartungen gegenüber den Behörden. Es ist in der Tat so, dass das Austragen von Gülle auf Schnee verboten ist. Dies wird im Beitrag auch erwähnt. Trotzdem erwartet der Bauernverband, dass die Behörden bald handeln und allenfalls andere Möglichkeiten suchen müssten. Laut dem St. Galler Amt für Umwelt sind tatsächlich die Gemeinden für Ausnahmebewilligungen wie das Lagern von Gülle in Schläuchen zuständig.
  • Kommentar von Regionalredaktion Ostschweiz , St. Gallen
    Vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Laut dem St. Galler Bauernverband müssten solche «Ausnahmebewilligungen» bald erteilt werden - auch fürs Austragen der Gülle auf Schnee. Denn vielerorts drohen die Güllengruben zu überlaufen. Solche Bewilligungen werde das kantonale Amt für Umwelt erteilen, jedoch nur für kleine Mengen Gülle.
  • Kommentar von Vreni Feldmann , Bern
    Es gibt keine "Sonderbewilligungen" zum Gülleaustrag auf Schnee, gefrorenen oder vernässten Boden. Die Bauern haften persönlich dafür; die Behörden können lediglich beraten und auf freie Lager zum Umpumpen hinweisen!
    Die Güllegruben sind vielerorts zu klein. In der EU ist Vorschrift 6 Monate. In der Schweiz empfohlen 5 Monate, in höheren Lagen mehr ... doch das Gewässerschutzgesetz schreibt nur 3 Monate vor.