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Legende: Audio Der stressfreie Weg abspielen. Laufzeit 03:37 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 15.08.2019.
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Der Kuhversteher Den Umgang mit Kühen lehren

Um Unfälle zu vermeiden, werden angehende Bauern im Kanton Thurgau in einer speziellen Technik geschult.

Immer wieder gibt es Probleme zwischen Mutterkühen und Bauern oder Touristen. Die landwirtschaftliche Schule Arenenberg im Kanton Thurgau will nun angehende Bauern in einer speziellen Technik schulen: «Low-Stress-Stockmanship».

Ausbildner ist Philipp Wenz, der früher in Mecklenburg-Vorpommern einen Hof mit 800 Kühen führte und diese Technik in den USA lernte. «Kühe verdienen Vertrauen und Respekt», sagt der Experte. Fünf «goldene Regeln» müsse man dabei besonders beachten.

Regeln für Bauern

  • Tiere wollen sehen, wer sie treibt.
  • Tiere wollen dahin gehen, wohin sie schauen.
  • Bewegung erzeugt Bewegung.
  • Tiere haben nur eines aufs Mal im Sinn.
  • Und: Tiere haben wenig Geduld; mehr Zeit lohnt sich.

Für Bauern seien diese Regeln zentral. «Wer seine Tiere gut beobachtet, kann viel lernen», sagt Wenz. Wanderer haben diese Zeit nicht. Aber auch hier hat der «Kuhversteher» Tipps.

Regeln für Wanderer

  • Der Stadthund bleibt zuhause und gehört nicht auf die Kuhweide.
  • Kühe nicht anfassen und streicheln.
  • Die Tiere nicht füttern.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Die meisten unserer Kühe sind nur noch zu Gebärmaschinen für Milch. Milch fliesst nur, wenn ein Kälbchen geboren wurde. Das Kalb bekommt davon aber kaum etwas ab. Es wird nach wenigen Tagen von der Mutter getrennt, einfach grausam. Jedes Tier hat einen Mutterinstinkt, den man ihr untersagt. Nachdem sie gekalbt hat, wird sie erneut künstlich besamt. Während sie noch für ihren Nachwuchs Milch produziert, ist sie schon wieder schwanger. Neun Monate später kommt das nächste Kalb.Respekt vor der Kuh?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Verhalten von Rindviechern zu verstehen heisst: artgerechter Umgang - Respekt - Wertschätzung - Akzeptanz und vor allem keine tierquählerischen Enthornungen, Haltungsbedingungen, Tötungen!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wichtigste Regel im Umgang mit allen Wild lebenden, Hof- und Haustieren: respektvoller, wertschätzender Umgang! Das bedeutet auch, dass kein Mensch, an den Tieren etwas verändert, Gene manipuliert, mittels Züchtung verändert, megschneidet, etc!! Hinzu kommt, UNBEDINGTE "art-gerechte" Haltung und Fütterung und faire Tötung!
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