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Diagnose per Natel Das Handy wird zur Arztpraxis

Tobias Wolf vor einer Leinwand, wo ein Handy zu sehen ist.
Legende: Tobias Wolf ist einer von drei Gründern von «OnlineDoctor». Patrik Kobler/SRF

Der Aargauer Dermatologe Paul Scheidegger und die beiden Betriebswirtschafter Tobias Wolf und Philipp Wustrow vom KMU-Institut haben das Startup «OnlineDoctor» gegründet. Ihr Geschäftsmodell: Patienten können auf einer Website Dermatologen ihr Problem schildern. Anhand dieser Angaben und zwei bis drei Fotos erstellen die Ärzte innert 48 Stunden eine Diagnose.

Nur jeder Zehnte muss zum Arzt.
Autor: Tobias WolfGründer «OnlineDoctor»

Meistens handle es sich um Bagatellen. Nur in rund zehn Prozent der Fälle müssten sich die Patienten effektiv beim Arzt behandeln lassen, sagt Tobias Wolf. Der Effekt: Weil die Bagatell-Fälle online erledigt werden, bleibt dem Arzt mehr Zeit für die komplexen Fälle.

Seit dem Start im November 2017 wendeten sich rund 2000 Patienten an «OnlineDoctor». Zudem zeichnete die St. Galler Kantonalbank die Jungunternehmer kürzlich mit dem «Startfeld Diamant» als innovativstes Startup der Ostschweiz aus.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Vom Staat überwacht, von den Krankenkassen überwacht, von der IV überwacht jetz auch noch vom Arzt überwacht. Nur reden, in Beziehung treten, das wird immer weniger. Und weder die Sicherheit noch die Gesundheit noch das Wohlbefinden wurden und werden verbessert. Noch nicht einmal die Wirtschaftlichkeit. Arme Bevölkerung der Isolationisten und Vereinsamten.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Die Zeit zum Stellen der Diagnose fällt nicht weg, wenn der Patient nicht physisch anwesend ist. Aber der Arzt kann auf Distanz seine Arbeit liederlich machen, ohne dass es auffällt. Vielleich lässt er die Arbeit gar durch den Computer erledigen, kassiert aber den vollen Stundensatz.
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  • Kommentar von Andrin Ziswiler (Andrinzisi)
    Wenn es dan auch ankommt, welches ist das bessere und sichere Betriebssystem.
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