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Ostschweiz Einmal Stierkalb, bitte!

Eines von 14 Kälbern ist ein Wunschkalb. Die Besamung von Kühen wird vermehrt zum Wunschkonzert. Die im Fachjargon genannte Technik «sexing» erlaubt den Schweizer Bauern, das Geschlecht der Kälber zu wählen.

Legende: Video Wunschkalb auf Bestellung abspielen. Laufzeit 07:29 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 08.02.2016.

Die Zucht durch künstliche Befruchtung ist längst Standard in der Landwirtschaft. Bis anhin überliessen es die Bauern jedoch der Natur, ob ein weibliches Kalb oder ein männliches Stierkalb geboren wird. Nun setzt sich vermehrt «Spermasexing» durch. Die Firma Swissgenetics trennt die Samen der Zuchtstiere nach weiblichen und männlichen Spermien.

Auf Leistung ausgelegt

Bei leistungsstarken Milchrassen kommen so nur weibliche Kälber zur Welt, bei Rassen, die auf die Fleischzucht ausgelegt sind, Stierkälber. Das Wunschkalb auf Bestellung ist nicht unumstritten. Die Schweizer Biobauern verzichten auf die Methode. Urs Brändli, Präsident von Bio Suisse, befürchtet, dass einige Rassen verschwinden würden, wenn nur noch Hochleistungszucht betrieben werde.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Super - nur weiter unsere menschliche Gesundheit, jedoch auch die der Kühe und deren Kälber manipulieren. Von nicht tiergerechter Haltung werden wir noch weitere viele Krankheiten "geniessen" müssen. Wir sind so was auf dem falschen Weg seit Jahren. Doch die Krankenkassen können ja weiterhin ihre Prämien erhöhen.... Und diePatienten zahlen und werden immer kränker... !!
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