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Ostschweiz Expo 2027: Ideen-Wettbewerb zu anspruchsvoll?

Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden wollen die Landesausstellung in die Ostschweiz holen. Ein Konzeptwettbewerb soll aufzeigen, wie eine Expo 2027 im Raum Bodensee aussehen könnte. Am 9. Mai 2014 wurde der Wettbewerb öffentlich ausgeschrieben und schon gibt es Kritik.

Abendstimmung am See mit Bergen im Hintergrund
Legende: Die Initianten brauchen ein Gesamtkonzept für die Landesausstellung 2027 am Bodensee. Colourbox

Voraussetzung für die Teilnahme am Expo-Wettbewerb sind Kompetenzen in künstlerischen und architektonischen Bereichen. Das stösst Martin Zahner, dem Inhaber der Kommunikationsagentur YJOO in St. Gallen, sauer auf: «Firmen wie wir müssen deshalb grosse Arbeitsgemeinschaften gründen, der Aufwand steigt. Das Risiko, dass man dann doch keinen Auftrag erhält, ist gross.»

Andere Ausschreibung gefordert

Hier setzt auch die Kritik von Michael Reinhold an. Er ist Dozent am Institut für Marketing an der Universität St. Gallen. Er fordert, der Wettbewerb müsse neu ausgeschrieben werden: «Die Expo-Initianten müssten ein klares Format angeben, mit dem erforderlichen Kreativitätsumfang, gemessen in wenigen Tagen. Nur so können die Unternehmen einschätzen, ob die Investitionen für sie verkraftbar sind.

Jakob Stark, Präsident des politischen Steuerungsausschusses der Expo 2027 bleibt ob der Kritik gelassen: «Wir dürfen uns jetzt nicht verunsichern lassen. Eine Expo verlangt immer Mut und Risikobereitschaft. Wir lassen uns von den Ideen überraschen.»

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