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FDP Bundesrats-Werbetour Schaulaufen vor leeren Rängen

Ein halbvoller Saal, dafür umso mehr Medien: Für Karin Keller-Sutter ist die FDP-Roadshow ein Muss im Reigen vieler Anlässe rund um ihre Bundesratskandidatur.

Legende: Audio Making of FDP-Bundesrätin Karin Keller Sutter abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
01:37 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 13.11.2018.

An drei Anlässen will die FDP Schweiz ihre Bundesratskandidaten dem Volk näher bringen. Der gestrige Anlass in Winterthur zeigte: Das Volk hat offenbar wenig Interesse die Kandidaten direkt zu treffen.

Kein «Strassenfeger»

Die rund 150 Personen – meist FDP Parteigänger, meist ältere Herren – waren praktisch unter sich. Damit hat die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter kein Problem. Dieser Anlass sei einfach Bestandteil ihrer Bewerbungstour. Dass das Volk nicht in Massen zu solchen Polit-Veranstaltungen komme, sei verständlich. «Es ist sicher kein Strassenfeger», sagt sie gegenüber Radio SRF.

Legende: Video Keller-Sutter: «Bundesratswahlen sind immer unwägbar.» abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.11.2018.

Stets präsent

Trotzdem: Für die Ständerätin sind diese Hearings und Werbetouren nicht nur ein einfaches Heimspiel. Man müsse stets präsent sein, jedes Wort würde, vor allem von den Medien, auf die Goldwaage gelegt. «Man kann auch da nicht einfach reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist.»

Keller-Sutter als Kronfavoritin

Am FDP-Anlass in Winterthur kam gestern Abend auch klar heraus, dass die St. Galler Ständerätin Favoritin für den FDP-Bundesratssitz ist. Dass sie auch von ihrer Fraktion am nächsten Freitag auf das Bundesrats-Ticket gehoben wird, war unbestritten. Ihre beiden Mitkonkurrenten sehen sich zwar trotzdem nicht nur als Alibi-Kandidaten. Sie liessen in der Diskussion aber durchblicken, dass wohl Karin Keller-Sutter das Rennen machen wird.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Kessler (KLERUS)
    Sehr geehrte Damen und Herren von SRF. Ich weiss dass dieser Beitrag nicht direkt mit dieser News zusammenhängt. Aber ich bitte sie, den Bergriff das „Volk“ zu streichen und mit „Bürger“ zu ersetzen! Es gibt in diesem Land sehr viele Menschen, die sich nicht als Teil dieses „Volkes“ sehen, sonder als Bürger mit allen Rechten und Pflichten. Und nein, es ist nicht das gleiche! Mit freundlichen Grüssen
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  • Kommentar von Yvette Nick (Lebenstreuhand)
    wieso sollte man auch an so eine Veranstaltung gehen, wenn die Wahl von der vereinigten Bundesversammlung und nicht vom Volk gemacht wird??
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Also bisher war Frau Keller-Sutter die einzige die Probleme direkt angesprochen und Lösungen aufgezeigt hat. Insofern kann man schon sehen, wie es auch sein kann.
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