Feiern und Feuern: Der 1. August in der Ostschweiz

Ein Brunch am Vormittag, Würste, Feuerwerk und Funken am Abend - dies gehört zum Standardprogramm einer Schweizer Bundesfeier. In der Ostschweiz gibt es dieses Jahr bekannte Festredner, gemeinsames Nähen oder «Speed Stacking». Aber: Nicht überall dürfen die gekauften Raketen auch gezündet werden.

Kinder formieren sich mit farbigen Schildern zu einer grossen Schweizer Flagge. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vielerorts gibt es besondere Aktivitäten am Nationalfeiertag. Keystone

Bundespräsident Ueli Maurer beehrt am 1. August gleich drei Ostschweizer Gemeinden. Früh morgens um 5.55 Uhr hält er eine Rede auf dem Kronberg, später auch in Rapperswil-Jona und in der Bündner Gemeinde Brigels.

Im thurgauischen Andwil können die Bürgerinnen und Bürger ein Stück roten Stoff mitbringen. Die einzelnen Stoffteile werden dann zu einer grossen Flagge zusammen genäht. Die Schweizer Flagge wird an der Feier aufgezogen werden.

In Klosters findet traditionell am 1. August jeweils ein Flohmarkt statt und in Weinfelden können jene, die ein Instrument beherrschen, gemeinsam ein August-Konzert geben.

Trocken aber nicht prekär

Einzig die Freude am Feuerwerk könnte etwas getrübt werden. So gilt im Misox und im Calancatal ein absolutes Feuerverbot. In St. Gallen ist die Waldbrandgefahr mässig bis erheblich. Der Kanton gibt lediglich eine Warnung heraus. Auch im Thurgau, in Glarus und beiden Appenzell gibt es kein Verbot.