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Feuerverbot missachtet Schlecht gelöschte Grillstellen lösen Flurbrände aus

Verbrannter Stamm einer Föhre, teil einer mit Steinen begrenze Feuerstelle
Legende: Neben der Föhre befand sich eine improvisierte Feuerstelle (unten rechts). Kapo AI

Alp Chlus, Appenzell Innerrhoden: Zwischen der Alp Chlus und der Ebenalp ist am Dienstagnachmittag eine Föhre in Brand geraten. Der Alpsenn rückte sofort mit einer Motorsäge aus, fällte den Baum und löschte ihn notdürftig, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt. Ein weiterer Helfer rückte von der Ebenalp her aus und unterstützte den Senn mit Hilfe eines Feuerlöschers.

Feuerverbot!

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In der Ostschweiz gilt derzeit ein absolutes Feuerverbot im Freien. Wegen der grossen Trockenheit und der damit einhergehenden Gefahr von Wald- und Flurbränden sind neben Feuern im Freien auch Feuerwerk, Himmelslaternen und das Wegwerfen von Raucherwaren verboten.

Die Feuerwehr bot einen privaten Helikopter auf, der Wasser vom Seealpsee zum Brandort brachte. Mit Hilfe von Wärmebildkameras wurden weitere Glutnester gesucht. In der Nähe der brennenden Föhre befand sich eine improvisierte Feuerstelle. Die Polizei ermittelt die Brandursache.

Gefällte Bäume
Legende: Vermutlich entfachte eine nicht sachgemäss gelöschte Grillstelle das Feuer. Kapo GL

Ennenda, Glarus: Im Berggebiet Aeugsten bei Ennenda hat am Dienstag jemand ein Grillfeuer unter einer Baumgruppe entfacht und anschliessend nicht richtig gelöscht. Das löste einen Flurbrand aus. Eine Drittperson sah den Rauch und informierte die Feuerwehr.

Die Rettungskräfte boten einen Helikopter auf, der mit Wasser aus der Linth den Brand bekämpfte. Zudem mussten vier Bäume gefällt werden, um den Brand ausreichend zu bekämpfen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    ...und das waren wohl nicht die Einzigen, haben doch auch wir vor 2 Tagen bei einem Bänkli eine wilde Feuerstelle entdeckt, direkt am Waldrand, welche zwar scheinbar gelöscht war, sich aber im Boden am Rand weitergefressen hat. Feuer können nach Tagen noch immer ausbrechen, da die Glut unter dem Boden weiterwandert. Solche Brandherde sollten unbedingt weiter beobachtet und bei Weiterentwicklung auch am Rand mit Wasser getränkt werden. Brätler am offenen Feuer ansprechen auf die Gefahren!
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Ich hoffe, dass diejenigen, die dies zu verantworten haben auch gefunden werden. Sie sollen für den Einsatz, die Aufwendungen vom Alpsenn, den Helikopter und für den Schaden allgemein bezahlen. Und zusätzlich darf eine saftige Busse nicht fehlen. Schliesslich geht es hier um ein 'absolutes Feuerverbot!' .
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  • Kommentar von R. Good (Good)
    Ignoranz und Inkompetenz, wahrlich eine brandgefährliche Kombination.
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