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Ostschweiz Förster hoffen auf den Wolf

Die Rotwildbestände sind in den letzten Jahren gestiegen, und damit auch die Verbisse an Bäumen. Förster begrüssen deshalb die Rückkehr des Wolfes.

Legende: Audio Unterstützung für Wölfe (19.05.2015) abspielen.
1:38 min

Der Wolf reisse zwar nur wenige Hirsche, sagt Pascal Gmür vom Kantonsforstamt St. Gallen. Da er aber das ganze Jahr auf der Jagd sei, sorge er für eine bessere Verteilung des Rotwildes. Damit würden sich auch die Verbisse an jungen Bäumen verteilen, so die Hoffnung von Gmür.

Ähnlich sehen dies die Förster im Kanton Graubünden, wie die Zeitung «Südostschweiz» berichtet. Kantonsförster Reto Hefti geht davon aus, dass der Einfluss des Wolfes auf die Waldverjüngung positiv ist.

Untersuchungen diesbezüglich gibt es noch keine. Das Bündner Amt für Jagd und Naturgefahren will dies ändern und die Beobachtungen am Calanda intensivieren. Am Calanda lebt das erste Wolfsrudel der Schweiz. In den nächsten Jahren soll genauer dokumentiert werden, welchen Einfluss der Wolf auf den Waldbestand hat. Bis Resultate vorliegen, braucht es allerdings Zeit: Diese sind erst auf Mitte 2019 vorgesehen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrich Hubeli, Adliswil
    Ich muss noch eine Korrektur anbringen. Es handelt sich nicht Yosemite National Park sonderen um den Yellostone National Park. Danke.
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  • Kommentar von Ulrich Hubeli, Adliswil
    Es gibt Wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Yosemite Nationalpark, das mit dem Wolf die Pflanzenwelt sich stark verändert hat und das durch die Jagd des Wolfes viele andere Tiere wieder zurück gekommen sind. Dazu findet man Video Material im Internet, es lohnt sich.
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Der Wolf ist ein natürliches Wildtier in den Alpenländern. In Slowenien, Kroatien, Österreich, Frankreich, Italien und Deutschland gibt es kleine Bestände ohne gravierende Probleme. Wildernde Hunde sind für Wild- und Nutztiere die grössere Gefahr, da sie geringe Scheu vor dem Menschen haben. Der Wolf und ihre Beutetiere haben ein gesundes, natürliches Verhältnis. Der Mensch sollte sich möglichst raus halten.
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