Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Parteien sollen Kandidatinnen suchen abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
01:13 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 30.04.2019.
Inhalt

Frauenzentrale AR Ausserrhoder Frauen fordern Sitz in Bern

Die Frauenzentrale AR hat den Parteien, der Gruppierung der Parteiunabhängigen, dem Gewerbeverband und dem Standpunkt Speicher einen offenen Brief geschickt. «Wir fordern, dass der Frauenteil bei National- und Ständerat von unserem Kanton 50 Prozent beträgt», heisst es darin. «Wir sind überzeugt, dass es in unserem Kanton nicht nur fähige Männer für diese Ämter, sondern auch fähige Frauen gibt.»

Hauptsache eine Frau

Welchen der beiden Sitze angegriffen wird, ob jener von FDP-Ständerat Andrea Caroni oder jener von SVP-Nationalrat David Zuberbühler, ist der Frauenzentrale egal. «Wir sind politisch neutral. Deshalb suchen wir auch nicht selber nach einer Kandidatin. Das ist Aufgabe der Parteien», sagt Jennifer Abderhalden von der Frauenzentrale auf Anfrage.

Andrea Caroni und David Zuberbühler gratulieren sich gegenseitig zur Wahl
Legende: Einer der beiden soll einer Frau Platz machen: Der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni (links) und sein Nationalratskollege David Zuberbühler. Hier gratulieren sich die beiden gegenseitig zu ihrer Wahl bei den Eidgenössischen Wahlen im Oktober 2015. Keystone

Die bislang einzigen Ausserrhoder Frauen im Nationalrat waren Dorle Vallender (1995 bis 2003) und Marianne Kleiner (2003 bis 2011).

Bei kantonalen Wahlen Sitze dazugewonnen

Schon im Vorfeld der Gesamterneuerungswahlen des Kantonsparlaments im vergangenen März hat die Frauenzentrale AR die Werbetrommel gerührt. Mit Erfolg: Die Frauen konnten Sitze dazugewinnen.

Legende: Video So viele Frauen wie noch nie: Wahlen in Appenzell Ausserrhoden abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.03.2019.

Ab der neuen Legislaturperiode besteht der Kantonsrat aus 22 Frauen und 43 Männern. Somit beträgt der Frauenanteil neu fast 34 Prozent.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bettina Bernhardsgrütter (Velo_1968)
    Es braucht für eine Wahl eine Auswahl. Das hat aus meiner Sicht nichts mit Quote zu tun. Das ist wirklich das falsche Mittel. Hier gehts doch vorallem darum, dass es auch eine Wahl gibt - nicht wieder gleich wie bei der vergangenen Wahl im Februar.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Willy Boller (Willy Boller)
    Eine Quotenregelung ist der grösste Quatsch, vor allem in kleinen und Halbkantonen. Was macht denn die Frauenzentrale, wenn sich keine Frau als Kandidatin finden lässt? Wird eine gezwungen oder das Amt nicht besetzt? Und was, wenn beide Ämter durch Frauen besetzt sind? Quotenregelungen schaffen nur Probleme, lösen tun sie keine!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Paul Grunder (Zimmermeister)
    Es liegt an den Parteien UND der Frauenzentrale, Vorschläge zu machen. Von mir aus können auch zwei Frauen den Kanton Appenzell Ausserrhoden in Bern vertreten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen