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Kontakte im Grenzgebiet wieder ermöglichen
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 05.05.2020.
abspielen. Laufzeit 03:21 Minuten.
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Grenzen öffnen Ungeduld in den Grenzstädten steigt

An den Grenzen im Bodenseeraum rumort es. Die Leute wollen wieder reisen, Freunde treffen, ihre Freizeit im Nachbarland verbringen. Die Grünen rund um den Bodensee fordern nun, dass die Grenzen stufenweise und rasch wieder geöffnet werden: Zuerst für die Bewohnerinnen und Bewohner der Grenzregion und danach für alle Bürger im Schengenraum.

In den Köpfen der Menschen besteht diese Grenze nicht mehr.
Autor: Thomas NiederbergerStadtpräsident Kreuzlingen

Unterstützung erhält diese Forderung vom Kreuzlinger Stadtpräsidenten Thomas Niederberger. Seine Stadt ist besonders betroffen, sind Kreuzlingen und die deutsche Nachbarstadt Konstanz doch zu einer Stadt zusammengewachsen. Es fühle sich an, wie von einem Stadtquartier abgeschnitten zu sein, sagt Niederberger.

Die geschlossene Grenze ist ein Einschnitt im Leben von vielen.
Autor: Reto FriedauerGemeindepräsident St. Margrethen

Auch in St. Margrethen hofft man auf eine baldige Grenzöffnung. Gemeindepräsident Reto Friedauer: «Im täglichen Leben hat man die Grenze nicht wahrgenommen.» Aktivitäten im Vorarlberg seien wie selbstverständlich, doch das sei jetzt nicht möglich und damit ein ziemlicher Einschnitt im Leben von vielen.

Kanton St. Gallen verweist auf Bundesrat

Der Kanton St. Gallen nimmt nicht Stellung zu den Forderungen der Grünen. Er verweist auf den Bundesrat. Dieser habe die nötigen Kompetenzen. Thomas Niederberger will aber nicht auf einen Entscheid warten. Das politische Ziel sei klar: Man müsse Bern und Berlin jetzt zu Sonderregelungen für die Stadtbewohner bewegen, damit die grenzüberschreitenden Kontakte wieder möglich werden.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Wenn die Grenzen aufmachen, dann höchsten für die Wirtschaft; u.a. Handwerker oder Monteure, welche Maschinen-Installationen begleiten müssen. Oder dann höchstens für private dringende Besuche von Verwandten. Aber auf keinen Fall für den Einkaufstourismus, denn das würde wieder eine unüberschaubare und unnötige Welle von Menschen-Bewegungen auslösen.
  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Klar sind die Gemeinden im Süddeutschen für Grenzöffnungen. Weil die Schweizer Einkaufstouristen brachten ihnen grosse Profite zum Schaden von vielen unserer Läden. Viele Geschäfte in Konstanz leben von den Schweizern. Jetzt wo die Grenzen dicht sind, profitieren endlich mal unsere Läden. Ich weiss von vielen Leuten (nebst uns), welche in kleinen Läden (u.a. auch Direktläden von Bauern) einkaufen gehen. Ich hoffe, dass viele der Einkaufstouristen auch umdenken und vermehrt in der Schweiz kaufen.
  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Klar ist es höchste Zeit überall wieder die Grenzen zu öffnen! Die Menschen brauchen Reisefreiheit und Aufenthaltsfreiheit in möglichst vielen Ländern auf dieser Welt besonders wenn sie Familie haben in anderen Ländern! Es gibt uns allen auch wieder ein Gefühl der Sicherheit wenn überall wieder Normalzustand herrscht!