IHK St. Gallen-Appenzell zu Expo 2027: «Ja, aber»

Die IHK St.Gallen-Appenzell gibt die Ja-Parole für die Abstimmungen im Thurgau und in St. Gallen zum Planungskredit Expo 2027 heraus. Dass auch Geld aus der Wirtschaft komme, da ist die IHK im Moment skeptisch. Gleichzeitig erwarten die Trägerkantone noch 300'000 Franken aus der Wirtschaft.

Visualisierung eines Zuges, mit grossen Glasscheiben, Panorama Ostschweizer Alpen und Zugbesuchern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Expo 2027 wird nur geplant, wenn alle drei Kantonsbeiträge dazu gesichert sind. ZVG

700'000 Franken für den Planungskredit sollen insgesamt aus der Wirtschaft kommen. Je 150'000 Franken kommen von den beiden Kantonalbanken Thurgau und St. Gallen, 100'000 Franken finanziert eine Ausserrhoder Stiftung.

Für die noch fehlenden 300'000 Franken sei die Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell noch nicht angefragt worden, sagt Direktor Kurt Weigelt. Er ist skeptisch, dass die Wirtschaft zum jetzigen Zeitpunkt Geld sprechen würde.

Kein Stress

Angefragt wurde bewusst niemand weiteres, sagt Carmen Haag, Präsident der Expo-Trägerkantone: «Wir warten zuerst die Abstimmungen zu den kantonalen Planungskrediten ab, bevor wir die restlichen 300'000 Franken auftreiben».

Am 5. Juni stimmt nach den beiden Kantonsräten Thurgau und St. Gallen das Stimmvolk ab. In St. Gallen geht es um fünf Millionen, im Thurgau um drei Millionen Franken. Der Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden hat seinen Beitrag von 800'000 Franken bereits bewilligt.