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Im Wandel der Zeit Ist der OIma-Umzug noch zeitgemäss?

Der Olma-Umzug ist für den Gastkanton jeweils ein grosser Aufwand. Bilder von früher und Gedanken zu heute.

Legende: Video Archiv: Olma Umzug 1969 abspielen. Laufzeit 03:23 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.07.2018.

Viel Aufwand: Ein Gastauftritt an der Olma in St. Gallen kostet einen Kanton heute rund eine Million Franken. Ausserdem braucht es viel Personal. Die Olma schreibt vor, dass der Gastkanton alleine für den Umzug zwischen 800 und 1000 Teilnehmer mitbringen muss. Faktoren, die die Suche nach Gastkantonen erschweren.

Umzug abschaffen? Man habe sich einst Gedanken gemacht, den Olma-Umzug abzuschaffen – aber gleich wieder verworfen, sagt Olma-Direktor Nicolo Paganini gegenüber SRF. «Teilweise bricht der Verkehr zusammen, weil so viele Leute an den Umzug fahren. Das bedeutet für uns, dass der Umzug ein wichtiges und unverzichtbares Element ist.»

Die Vorteile des Umzugs: Der Olma-Umzug ist ein Publikumsmagnet, jedes Jahr schauen sich rund 30'000 Personen den Umzug an. Zudem ist der erste Olma-Samstag häufig der meistbesuchte Tag, da viele Leute mit der Umzugsschar in die Ausstellung strömen.

Übrigens: Laut den Organisatoren sei bisher noch kein Gastkanton mit weniger Teilnehmer an den Umzug gereist, als von der Olma gefordert wird. Häufig seien es weit mehr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Wieso soll jetz der OLMA Umzug abgeschafft werden? Alleine das sich drüber jemand Gedanken macht, macht mich traurig und gleichermassen wütend. Muss denn alles was Trafition ist zerstört werden? Müssen wir um des Teufels Willen unsere Herkunft, unseren Ursprung, unsere Geschichte kaputt machen und mit billigem Ami Schrott ersetzen, wenn ich da an diesen Hallowen Mist denke? Auf der anderen Seite will der Bund die Olympiade. Er würde es gescheiter in den Erhalt solcher Traditionen investieren.
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Was "kostet" ein solcher OLMA Umzug wirklich? Ob sich Staatsangestellte um OLMA Umzug oder sonst was kümmern, kostet Steuerzahler genau gleichviel. Geht es hier nicht eher darum, CH-Traditionen und Gebräuche "nichtig" zu reden, unter Vorschieben von Kosten. Die wahren Kosten beim Staat liegen in aufgeblähten Beamten Apparaten, die ihren Zentralen für immer mehr Regulierungen "huldigen": Gemeinden den Kantonsämtern, Kanton den Bundesämtern, Bund der EU-Zentrale in Brussels, usw.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Alles Konservative, Traditionelle oder wertvolle Präsentationen von verschiedenen Kantonen ist "gewissen Antischweizer" immer wieder ein "Dorn im Auge"! Lieber afrikanische Strassen-Tänze und südamerikanische Panflöten-Gruppen, als eine farbenfrohe Schau eines Kantons! Die "Schweiz-Abbruch AG" macht kurzen Prozess mit traditionellen Bräuchen und Sitten! Fort mit dem "alten Mist" und her mit multikulturellen Migranten und Vereinen! Mit bald 80 Jahren muss ich mich darüber nicht mehr ärgern!
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