Zum Inhalt springen
Inhalt

Ostschweiz Innerrhoder Regierung lehnt «Wohnen für alle» ab

Die Initiative der SP schiesst nach Ansicht der Standeskommission über das Ziel hinaus.

Häuser am Landsgemeindeplatz Appenzell
Legende: Wohnen in Appenzell kann teuer werden. Keystone

Die Initiative der SP verlangt die Förderung von preiswertem Wohnraum. Dafür sollen Kanton und Bezirke eine Genossenschaft bilden, die Land oder Gebäude kauft und im Baurecht wieder abgibt.

Die Innerrhoder Regierung lehnt die Initiative ab. Aufgabe der öffentlichen Hand sei es, die Rahmenbedingungen für die Wohnpolitik zu schaffen und nicht direkt in den Markt einzugreifen, heisst es in der Stellungnahme. Die komplizierte Konstruktion mit öffentlicher Hand und Genossenschaften wäre zudem nicht zielführend.

Die Standeskommission beantragt darum dem Grossen Rat, die Initiative ohne Gegenvorschlag der Landsgemeinde zur Ablehnung vorzulegen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.