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Legende: Audio Roland Koster, Mediensprecher Kantonspolizei AI abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
00:28 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 07.01.2019.
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Interkantonale Grossfahndung Zwei Männer verhaftet und mehrere Schusswaffen sichergestellt

Die Thurgauer Kantonspolizei hat am Sonntagabend nach einer Grossfahndung einen 25-jährigen Schweizer und einen 19-jährigen Deutschen verhaftet und mehrere Schusswaffen sichergestellt. Beide stehen unter Verdacht, in Appenzell Innerrhoden schwere Straftaten begangen zu haben, heisst es von der Polizei.

Die Innerhoder Kantonspolizei hatte am Sonntagabend eine interkantonale Grossfahndung nach zwei Fahrzeugen ausgelöst. Gegen 19.45 Uhr wurde eine Polizeipatrouille in Märstetten im Kanton Thurgau auf eines der gesuchten Autos, einen dunklen Mini, aufmerksam und wollte den Lenker kontrollieren.

Polizeisperren durchbrochen

Der Lenker ignorierte die Haltezeichen und flüchtete über Felben-Wellhausen, Müllheim, Hörhausen, Steckborn, Berlingen, Ermatingen bis nach Tägerwilen, wie die Thurgauer und die Appenzell Innerrhoder Polizei mitteilen.
Dabei durchbrach der Flüchtende mehrere Sperren der Polizei und beging zahlreiche schwere Verstösse gegen die Verkehrsregeln. In Tägerwilen konnten Einsatzkräfte der Polizei den Mann kurz nach 20.15 Uhr anhalten und verhaften. Später wurde auch der zweite Verdächtige festgenommen.

Das Fluchtfahrzeig, ein dunkler Mini, wird auf den Abschleppwagen gehievt.
Legende: In Tägerwilen konnte die Polizei am Sonntagabend kurz nach 20.15 Uhr das Fluchtfahrzeug stoppen. SRF

Verlassenes Auto in Oberbüren

An der Grossfahndung waren zahlreiche Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau, St. Gallen, Zürich und beider Appenzell sowie der Grenzwacht beteiligt. Das zweite gesuchte Fahrzeug wurde von der St. Galler Polizei im Raum Oberbüren verlassen gefunden.
Die Strafuntersuchung gegen die beiden Verdächtigen führt die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden keine weiteren Angaben, teilt die Innerrhoder Kantonspolizei mit.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Nochmals: Die ewigen Diskussionen, ob bei der Täterschaft jeweils die Nationalität zu nennen sei oder nicht, sollte endlich beendet werden. Entweder nennt man ALLE Nationalitäten oder keine. Wer die Zahlen über die Insassen in den Straf- und Vollzugsanstalten kennt, lässt sich sowieso von diesen "Tricks" (wenn Ausländer nie, wenn Schweizer immer) längst nicht mehr manipulieren!
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Würde gerne die Polizei fragen wieso man nicht nach dem ersten durchbrechen einer Sperre von der Schusswaffe gebrauch gemacht hat..... Dem Vollpfosten müsste ja aufgefallen sein das man Ihn stoppen möchte, mich nervt nur das solche Verbrecher ohne jegliche Selbstverantwortung andere Menschenleben auf's Spiel setzen
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  • Kommentar von Urs Graf (U.G)
    spannend wäre auch zu wissen, ob die Schusswaffen registriert oder illegal sind. Speziell im Blick auf die geplante Waffengesetz Verschärfung.
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