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Zürcher Anhänger bewarfen die Polizei mit Schottersteinen Handlichtfackeln und Knallkörpern
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.08.2019.
abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
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Internet-Fahndung Kanton St. Gallen fahndet nach fünf FCZ-Anhängern

Nach einem Match des FC St. Gallen war es Ende Oktober 2018 am Bahnhof Winkeln zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des FC Zürich und der Polizei gekommen. Aus einem Zug von 40 Vermummten flogen Schottersteine, Handlichtfackeln und Knallkörper.

Fünf Polizisten verletzt

Fünf Polizisten wurden verletzt, es gab Sachschaden an Fahrzeugen und Gebäuden in der Höhe von 100'000 Franken. Die Bahnstrecke zwischen Gossau und St. Gallen blieb für zwei Stunden unterbrochen, weil der Extrazug nicht mehr fahrtüchtig war.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft würden nun fünf Männer öffentlich gesucht, teilte die St. Galler Polizei am Dienstag mit. Ihnen wird Landfriedensbruch, einfache Körperverletzung, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen, vorgeworfen.

Ermittlungen dauern lange

Die Polizei kündigt an, am 27. August verpixelte Bilder der Gesuchten zu veröffentlichen, eine Woche später sollen sie dann erkennbar publiziert werden, falls sich die Männer nicht gemeldet haben.

Seit den Ausschreitungen sind bereits zehn Monate vergangen. Es sei normal, dass solche Ermittlungen so lange dauerten, erklärte Polizeisprecher Florian Schneider. Einige der Beteiligten seien schon ermittelt worden, nun würden noch die Übrigen gesucht.

Im Grossteil der Fälle ist es uns gelungen, die gesuchten Personen zu identifizieren.
Autor: Florian SchneiderMediensprecher Kantonspolizei St. Gallen

Es ist nicht die erste Fahndung in diesem Stil. Der Kanton St. Gallen war vor zehn Jahren der Pionier. Die Methode habe sich bewährt, sagt Florian Schneider: «Im Grossteil der Fälle ist es uns gelungen, die gesuchten Personen zu identifizieren. Meistens schon, bevor die verpixelten Bilder veröffentlicht werden.»

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Amiel Schweizer  (is_lit)
    Meiner Meinung nach gehören auch die Clubs bestraft weil sonst ändert sich nie was. Dann achten auch die Clubs stärker auf ihre Fan, wie beispielsweise in den Niederlanden.
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Ich lese wieder das Wort "Fan". Hier gehts um Chaoten, Schläger, Verbrecher, Kriminelle oder wie auch immer.
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Die Polizei wird sie dann schon belehren, um danach zuschauen zu müssen, wie sie seelenruhig weitermachen, weil die Gesetze das so sehen. Wir haben in Sachen Strafrecht fast alles aus den Händen gegeben.
  • Kommentar von Paul Kellenberger  (Kelsi56)
    Bravo. Und hoffentlich wird auch der gesamte Schaden den Chaoten in Rechnung gestellt. Dieser Entwicklung mit all der Gewalt in und um die Stadien muss von politischer Seite wie auch vom Verband her mit aller Entschiedenheit entgegnet werden. Da muss eine Null Toleranzgrenze angestrebt werden.

    Bravo Kantonspolizei St.Gallen.
    1. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Zum Schaden sollen ihnen auch noch die Sicherheitskosten aufgebürdet werden. Schliesslich werden diese auch von ihnen verursacht!