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Strassensperren wären denkbar
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 04.06.2020.
abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
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Kampf gegen Auto-Poser Auch St. Galler Politiker wehren sich gegen Balzfahrten

Damit Auto-Poser ihre Fahrzeuge nicht mehr präsentieren können, verlangen St. Galler Politiker Strassensperrungen.

«Schlag gegen Autoposer im Kanton St. Gallen». Oder: «St. Galler Autoposer im Visier: Polizei legt Boliden still». Sogenannte Auto-Poser machten in den vergangenen Wochen vermehrt Schlagzeilen. Die Polizei führte bewusste Kontrollen an den sogenannten Hotspots durch; also an jenen Orten, an denen meist junge Männer ihre aufgemotzten Fahrzeuge präsentierten und die Motoren aufheulen liessen. Um gegen das Problem vorzugehen, wurde bei der Regierung im Kanton Thurgau ein entsprechender Vorstoss eingereicht.

Auch auf der Strasse zwischen Rorschach und Goldach entlang des Bodensees sind die sogenannten Autoposer vermehrt unterwegs. Die Situation habe sich in den letzten Wochen zunehmend verschärft, sagt der Gemeindepräsident von Goldach und CVP-Kantonsrat Dominik Gemperli.

Für uns wäre es denkbar, Strassen für einige Stunden zu sperren.
Autor: Dominik GemperliKantonsrat CVP und Gemeindepräsident Goldach

Aus diesem Grund hat Gemperli zusammen mit dem Stadtpräsidenten von Rorschach im St. Galler Kantonsparlament einen Vorstoss eingereicht. Die beiden sind der Meinung, dass Polizeikontrollen zwar nötig, aber nicht ausreichend sind. «Es braucht weitere Möglichkeiten. Für uns wäre es denkbar, Strassen für einige Stunden zu sperren», sagt Gemperli.

Eine Antwort von der St. Galler Regierung, was diese von der Idee hält und ob solche Strassensperrungen theoretisch möglich sind, wird in der Septembersession erwartet.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 06:32 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Tuchschmid  (Tuchi)
    Ich finde es schade, dass alle Schweizer durch Gesetze eingeschränkt werden, nur weil es Leute gibt, die einfach keinen gesunden Menschenverstand haben und sich nicht an die Gesetze halten. Eigentlich müssten einem diese Autoposer leid tun, da sie im Leben sehr wahrscheinlich sonst nichts erreicht haben (ausser einem teuren, geleasten Auto).
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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Ich finde es richtig, dass gegen diese Personen Widerstand wächst und die Autos beschlagnahmt werden. Wie heute gelesen handelt es sich hier um ca. 90% Leasingfahrzeuge und der Grossteil der Fahrer sind Leute mit einem Migrationshintergrund.
    Mich wundert es, dass diese ihre monatlichen Raten überhaupt bezahlen können.
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  • Kommentar von Norbert Schnidrig  (3646)
    Herr Gemperli, haben wir nicht schon genug Gestze? Ziehen sie diese Wagen ein und füllen so die marode Staatskasse. Ansonsten leiden auch die braven Steuerzahler.
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    1. Antwort von Sebastian Köhler  (Tekk)
      Wie soll ich ihre Aussage verstehen Herr Schnidrig? Nach ihrer Ansicht sollte also ein normaler Autofahrer wie ich, der halt nicht irgend eine klapperkiste fährt, sondern einen Sportwagen, damit rechnen das sein Auto beschlagnahmt wird wenn er einfach nur der Hauptstrasse entlang fährt? Langsam wird es echt abenteuerlich... Mir war bis jetzt nämlich nicht klar das das befahren einer Strasse in der Schweiz gesetzeswidrig bzw Fahrzeugtypabhängig ist.
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