Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Kanton St. Gallen Keine Provisionen für Kassenwechsel

Der St. Galler Kantonsrat will Vermittlungsprovisionen bei obligatorischen Krankenversicherung verbieten.

Krankenversicherer zahlten Maklern nachweislich bis zu 1500 Franken pro neuen Abschluss in der Grundversicherung, hiess es in einem Vorstoss für eine Standesinitiative der CVP-GLP-Fraktion. Insgesamt überwiesen die Krankenkassen an die Vermittler jährlich «hunderte von Millionen Franken an Provisionen».
Es seien letztlich die Versicherten, die die «unnötigen und kostentreibenden Kundengewinnungsaktionen» über ihre Prämien bezahlen müssten, schrieb die Fraktion. Nur ein Verbot im Krankenversicherungsgesetz (KVG) würde klare Bedingungen schaffen. Die Regierung hatte den Vorstoss unterstützt.
Der Kantonsrat überwies das Standesbegehren am Montagnachmittag mit 62 gegen 14 Stimmen bei einer Enthaltung.

Karten von Krankenkassen
Legende: Der St. Galler Kantonsrat schiebt den Provisionszahlungen der Krankenkassen einen Riegel. Keystone
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?