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Ostschweiz Kein Platz für deutsche Schüler aus der Schweiz

Elf Schulklassen mussten in Konstanz in den letzten Jahren wegen deutschen Kindern aus der Schweiz gegründet werden. Der Platz in den Schulhäusern ist beschränkt. Deshalb soll nun auch die Anzahl deutscher Schüler aus der Schweiz beschränkt werden.

Schulhaus von aussen
Legende: Auch an der Gebhardschule in Konstanz sollen künftig weniger deutsche Kinder aus der Schweiz unterrichtet werden. zvg

340 Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz gehen zur Zeit in Konstanz zur Schule. Darunter besuchen 85 Kinder die Grundschule. Die Grenzstadt ist bei deutschen Familien in der Schweiz beliebt.

Nun beabsichtigt die Stadt Konstanz, den Zugang deutscher Kinder mit Wohnsitz Schweiz an ihrern Schulen zu beschränken. «Wir haben schlicht und einfach keinen Platz mehr», begründet Bürgermeister Andreas Osner. Wie viele Kinder noch zugelassen werden, hänge davon ab wie viele Schüler aus Konstanz sich für das nächste Schuljahr anmelden.

Rechtlich möglich

Deutsche Kinder in der Schweiz dürfen von der Landesverfassung her eine deutsche Schule besuchen. Auch das Schweizer Recht ermöglicht das. «Die Schule muss vom Kanton anerkannt sein, es muss ein Schulnachweis erbracht werden, dann können wir die Kinder von der Schulpflicht befreien», erklärt der Schulpräsident, Jürg Schenkel.

Kreuzlingen habe genügend Platz, um die zusätzlichen Schüler aufzunehmen, sagt Schenkel weiter. Zudem sei es für die Integration wichtig, dass die Schüler dort zur Schule gehen, wo sie ihren Lebensmittelpunkt haben.

Der Konstanzer Gemeinderat entscheidet am Donnerstag über den Beschluss.

29 Kommentare

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  • Kommentar von elize naude, zürich
    tja, kei wunder diä diitsche tuent sich bi üs ned heimisch fühle... diä wend gar nüt... es goht mal wider nur um "kohlen"...
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  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    @ Marcel Chauvet 1. Der Schweizerbauerndialekt - wie sie das nennen - ist in Wirklichkeit kein Dialekt, sondern eine Sprache. 2. Ist es in Wirklichkeit so, dass in Deutschland das Abi mit Leichtigkeit erreichbar ist, da können Fächer abgewählt werden bis letztendlich nicht mehr viel an Fächern übrigbleibt, die fürs Abi relevant sind. Dies ist in der Schweiz ganz anders, hier wird richtig geackert für die Matura, da würde so mancher Abiturient grosse Augen machen.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet, Weißenstadt
      Zu 1: Vielleicht kann man jeden deutschen bzw. allemannischen Dialekt als "Sprache" bezeichnen. Das ist ein Streit um des Kaisers Bart und mir egal. Zu 2: Ein "deutsches" Abi gibt es so nicht. Deutschland setzt sich aus 16 Bundesländern zusammen, alle 16 mit eigener Kulturhoheit, worunter auch das Schulwesen fällt, worüber die deutschen Länder mit Argusaugen wachen. Die Sache ist also sehr differenziert zu sehen und würde den erlaubten Rahmen von 500 Zeichen bei weitem sprengen. Sitzen 6.
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    2. Antwort von Katharina Müller, 8400 Winterthur
      @Marcel Chauvet - Es interessiert wohl niemanden hier, was Ihnen egal ist. Und um Kaiser Bärte streitet man bei uns in der Schweiz nicht. Das Abitur in Deutschland unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern kaum. Kleine Unterschiede ergeben sich höchstens dadurch, ob es im Lotto gewonnen werden kann oder ob man es für freundliches Grüssen des Lehrers erhält.
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    3. Antwort von Marcel Chauvet, Weißenstadt
      @Katharina Müller: Auch das was Sie in arroganter Manier vom deutschen Schulsystem halten dürfte mir und den 81 Millionen Deutschen ziemlich egal sein. Dürfte allerdings nicht so schlecht sein, wenn man sich in der Schweiz um in Deutschland ausgebildete Leute buchstäblich reisst. Was zählt ist im übrigen was "hinten" rauskommt, beispielsweise beim wirtschaftlichen Erfolg und High-Tech. Und da steht Deutschland im internationalen Ranking der ernstzunehmenden Länder ziemlich weit vorne.
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    4. Antwort von Katharina Müller, 8400 Winterthur
      @ Marcel Chauvet - ja ja, Deutschland liegt ziemlich weit vorne.... leider nur ziemlich, :-). Die Schweiz hingegen liegt ganz vorne! Und wenn Ihre lieben Mitmenschen in die Schweiz auswandern um dort zu arbeiten, liegt das nicht an der angeblich guten Ausbildung, sondern weil sie dort angemessen bezahlt werden und sich nicht mit einem Hungerlohn abfinden müssen, oder sogar Hartz IV beantragen müssen.
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    5. Antwort von Beat Zuggger, Neuhausen a. Rheinfall
      @ Fr Müller: Man kann Ihnen nur 0-Ahnung bescheinigen! Nachschulung tut Not! Wir in SH+BS+BL reden z.B. Alemannisch + CH-D ist offiziell ein Dialekt, genauso wie der Tiroler Dialekt! Gerade in BaWü, ist das Abitur sehr anspruchsvoll! Dort gibt es die beruflichen Gymnasien mit 42h / Woche. Da würde mein CH-Bengel zu Hause nur stöhnen! Nix mit chillen! Das ist auch der Grund weshalb D Fachkräfte bei der CH Wirtschaft so beliebt sind! Es grüßt Sie ein CH-Vorstand einer D Niederlassung in der CH!
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    6. Antwort von Katharina Müller, 8400 Winterthur
      @ Beat Zugger - Sie irren sich ! Schweizerdeutsch ist eine Sprache! Ausserdem, das Abitur in Deutschland ist leichter zu erlangen als die Matura in der Schweiz. Ein hoher Teil der Abiturienten würde bei der Matura kläglich scheitern. Lesen Sie nach...
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  • Kommentar von Marcel Chauvet, Weißenstadt
    In obigem Audio "Deutsche Schüler aus der Schweiz sind unerwünscht" drückt man sich ausnahmslos, sogar die Schweizer Schulmeister (vom Konstanzer Lehrer abgesehen) im Schweizer Bauerndialekt aus. Wenn deutsche Familien wieder in ihre Heimat zurückkehren, was immer öfter geschieht, wer versteht dann die Kinder, welche die Schulbank auf CH-Schulen gedrückt haben, wo sogar die Schweizer Schulmeister nur Dialekt sprechen ?
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      Nehme an,dass wenigstens im Elternhaus"astreines Hochdeutsch"gesprochen wird.Allein durch den Schulbesuch sollten die Zöglinge,kein allzu grosses"Defizit"einfahren.Wie läuft das im Übrigen mit den vielen anderssprachigen Nationen in unserem Land?Viele dieser Kinder sind dadurch Zweisprachig.Zwesprachigkeit auf der Basis Schweizerdeutsch/Deutsch,sollte doch verkraftbar sein?Und was ist mit den sozialen Schulkontakten?Entstehen hier still und leise Parallel-Gesellschaften?
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    2. Antwort von Pankraz Mai, Schweiz
      @Chauvet: Aber, aber Herr Chauvet, Sie diskreditieren sich mit Ihren "Weisheiten" immer wieder selbst!
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