Keine Fusion von Uznach und Schmerikon

Uznach stimmte der Fusion zwar deutlich zu. In Schmerikon wurde die Fusion jedoch mit über 80 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

Ein Ortsschild am Bahnhof Uznach Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Uznach wollte fusionieren, muss aber auch in Zukunft eigenständig bleiben. Keystone

Mit dem deutlichen Nein aus Schmerikon ist die Fusion vom Tisch. Der Entscheid kommt allerdings nicht ganz überraschend. Der Gemeinderat von Schmerikon hatte im Vorfeld der Abstimmung die Fusion zur Ablehnung empfohlen.

Trotzdem zeigte sich der Gemeindepräsident von Uznach, Erwin Camenisch, enttäuscht über den Entscheid. Uznach und Schmerikon seien schon zusammen gewachsen, eine Fusion hätte Sinn gemacht, so Camenisch.

Bereits im Jahr 2013 wurde über eine grössere Fusion zwischen Schmerikon, Uznach, Kaltbrunn und Benken diskutiert. Allerdings scheiterte diese am Widerstand von Kaltbrunn und Benken.

Mit dem heutigen Entscheid bleibe Uznach nur die Eigenständigkeit, sagt Camenisch. In den nächsten zwölf Jahren sei eine Fusion sicher kein Thema mehr.