Künstlerisches «Heimspiel» in der Ostschweiz

Aus rund 450 Eingaben wurden Werke von 76 Künsterlinnen und Künstler von einer Jury ausgewählt. Entstanden ist die länderübergreifende Kunstschau «Heimspiel». Die jüngste Künstlerin ist Sarah Elena Müller und der älteste Ernst Bonda. Zwei Welten, eine Leidenschaft.

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Hintergrund:

Die Kunstschau «Heimspiel» findet alle drei Jahre statt. Beteiligt sind die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau, das Fürstentum Liechtenstein und das Land Vorarlberg. Das Altersspektrum reicht von 25 bis 92 Jahren. Erstmals findet die Ausstellung nicht nur in St. Gallen statt, sondern auch in Vaduz.

Kunstschau «Heimspiel» soll das künstlerische Schaffen fördern und Kantone und Länder verbinden. Auch die Künstler können sich austauschen. Die Ausstellung wird alle drei Jahre realisiert und hat sich bei neuen und erfahrenen Künstlern etabliert. Die Werke werden von einer Jury ausgewählt. Dieses Jahr sind die Objekte an vier Orten in St. Gallen und im Fürstentum Liechtenstein zusehen.

Unter den Künstlern sind junge Menschen wie die 25-jährige Sarah Elena Müller. Sie möchte sich in St. Gallen einen Namen schaffen. Sie kommt aus Amden und steht noch ganz am Anfang ihrer Kunstkarriere.

«  Frage ich den Baum / ob ich ihn umarmen soll / sagt er: tu es doch.  »

Gedicht von Ernst Bonda

Auf der anderen Seite sind Künstler wie Ernst Bonda dabei. Er ist 92 Jahre alt und hat schon über 40 Jahre Erfahrung. Er malt jeden Tag in seinem Atelier. Für ihn gehe es vor allem um das Dabeisein und um den Austausch mit anderen Künstlern.

Die Ausstellung dauert vom 11. Dezember bis am 21. Februar 2016.