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Ostschweiz Langzeitarbeitslosigkeit bei Flüchtlingen verhindern

Das Ziel einer gelungenen Integration ist dann erreicht, wenn die Flüchtlinge Arbeit finden. Der Kanton St. Gallen will nun eine Massnahme aus dem Kanton Graubünden übernehmen. Mit dem Teillohnmodell sollen Arbeitgeber unterstützt werden, Flüchtlinge zu einem tieferen Lohn anzustellen.

Ein Flüchtling arbeitet in einem Gewächshaus.
Legende: Sozialhilfekosten senken durch die Arbeitsintegration von Flüchtlingen. Keystone

Neben dem Abbau von bürokratischen Hürden soll die Arbeitsintegration von Flüchtlingen mit einem Teilohnmodell gefördert werden. Der erste Zugang eines

Flüchtlings in den Schweizer Arbeitsmarkt erfolgt meistens über ein Praktikum. Nach diesem Praktikum sind die Flüchtlinge aber meistens nicht so gut qualifiziert, dass die Arbeitsgeber bereit sind, den branchenüblichen Mindestlohn zu bezahlen.

Graubünden kennt den Teilohn für Flüchtlinge bereits

Der Kanton St. Gallen will deswegen das Teillohnmodell anwenden. Dieses gibt es bereits seit zwei Jahrn in Graubünden. Die Leiterin der bündner Fachstelle für Integration ist mit den ersten Resultaten zufrieden. In Zusammenarbeit mit den Sozialpartner steigt der Lohn eines Flüchtlings stufenweise. Ziel ist ein Mindestlohn mit einer Festanstellung nach zwei Jahren. Begleitet wird dieser Prozess mit Coaching und Sprachförderung.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Gut so, sie können der CH Landwirtschaft helfen, bis in ihren Heimatländern der Krieg zu Ende ist. Dann müssen sie freiwillig wieder den Heimweg antreten-nur unter diesem Aspekt macht deren Beschäftigung Sinn. Wer sich besonders bewährt und integriert haben sollte, in einem bis max 3 Jahren, kann mit CH - Bürger-Empfehlung, eine weitere Zeit bei uns versuchen Fuss zu fassen, um event. nach 12 Jahren Schweizer zu werden. So stelle ich mir die Integration eines jeden willigen Menschen vor.
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