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Lehrplan 21 Lehrplan 21: «Deutliches Signal an andere Kantone»

Die Gegner des Lehrplans 21 sind in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen am Wochenende deutlich gescheitert. Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren, sieht in den Resultaten Rückenwind für die Einführung des Lehrplans.

75 Prozent Nein-Stimmen im Thurgau, 68 Prozent im Kanton Schaffhausen: Die Gegner des Lehrplans 21 sind in beiden Kantonen deutlich gescheitert.

In beiden Kantonen wollten sie bewirken, dass der Lehrplan dem Parlament oder sogar dem Volk vorgelegt werde.

Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungdirektoren, sieht in den Resultaten eine Signalwirkung für weitere Abstimmungen, etwa in den Kantonen Aargau und Solothurn: Die Einführung des Lehrplans erhalte durch die Resultate Rückenwind, man könne nun die Einführung des Lehrplans gelassen weiterverfolgen:

Ich bin zuversichtlich, dass dieses Kind jetzt gut auf die Reise geht.
Autor: Christian AmslerPräsident Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Aebersold (P. Aebersold)
    Der Lehrplan 21 bringt die "Kompetenzorientierung" (nach Weinert/OECD). Bisher sind alle OECD-Länder, die auf die "Kompetenzorientierung" umgestiegen sind, etwa 10 Jahre danach beim PISA-Ländervergleich abgestürzt und haben sich nachher nicht mehr erholt. Würde der Lehrplan 21 in der Deutschschweiz flächendeckend eingeführt, müssen wir damit rechnen, dass wir an Berufsweltmeisterschaften künftig kaum mehr Spitzenplätze erzielen werden und dass das Niveau der Schulabgänger weiter sinken wird.
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