«Man kann um ein Publikum kämpfen»

Zu Beginn der Tournee des Zirkus Knie wurde der Komiker Claudio Zuccolini kritisiert: Der Gast – das Aushängeschild der Saison – sei nicht lustig genug. Über 50 Vorstellungen später und nach einer Straffung seines Programms fühlt sich der Bündner nun wohler in der Manege.

Claudio Zuccolini vor dem Zelt des Zirkus Knie Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Zirkus Knie gastiert ab Donnerstag in St. Gallen. Mit dabei der Bündner Komiker Claudio Zuccolini. SRF

Die Kritik in den Medien habe dazu geführt, dass die Stimmung im Zelt bei seinen Auftritten nicht immer wohlwollend gewesen sei, sagt Claudio Zuccolini. Mittlerweile sei die Situation einfacher: Nach den letzten Vorstellungen habe er viele positive Rückmeldungen erhalten und fühle sich nun viel wohler.

Bei der Erarbeitung des Programms habe er sich nicht auf seine Stärken als Komiker gestützt, sagt Zuccolini,  sondern versucht, sein Programm für den Zirkus anzupassen.

Er habe sich darum nicht wie gewöhnlich auf die Texte konzentriert, sondern auf optische Hingucker. Da dem Zirkuspublikum dies jedoch nicht gefiel, stellte er das Programm entsprechend um und erweiterte es mit Teilen seines Soloprogramms.