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Kantone prüfen Gesuch für Untersuchung
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Medikamententests Ostschweiz Kantone prüfen weitere Aufarbeitung von Tests in Wil und Herisau

Ende September wurde bekannt, dass mit mindestens 3000 Patientinnen und Patienten deutlich mehr Personen von den umstrittenen Medikamententests zwischen 1940 und 1980 an der psychiatrischen Klinik Münsterlingen betroffen waren als allgemein angenommen.

Versuche auch in Wil und Herisau

Dokumente belegen, dass solche Versuche auch an anderen Ostschweizer Kliniken, beispielsweise in Wil (SG) oder Herisau (AR) durchgeführt wurden. In Herisau sind im Sommer 1957 insgesamt 16 Personen unfreiwillig an solchen Tests beteiligt gewesen. Wer diese Personen waren ist allerdings nicht bekannt, da statt der Namen nur Nummern registriert wurden.

Novartis bietet Zusammenarbeit an

Weitere Aufschlüsse könnte das Archiv der ehemaligen Firma Geigy in Basel liefern. Geigy hatte das Medikament hergestellt, das damals in Herisau getestet wurde und später als Antidepressivum Tofranil auf den Markt kam.

Der Pharmakonzern Novartis, in welchem Geigy später aufgegangen ist, hat bereits seine Unterstützung für entsprechende Forschungen angekündigt. Bedingung sei aber, dass die Forschungsgesuche entweder vom Bund oder von den betroffenen Kantonen kämen.

Die Kantonsregierungen von St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden sind derzeit dabei abzuklären, ob sie entsprechende Gesuche stellen sollen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Sam Brenner  (Sam Brenner)
    Da bereits nichts gemacht werden kann (oder will) um das Ehrenbürgerrecht des Herrn Kuhn abzuerkennen (er ist ja schliesslich bereits von uns gegangen) dürfen wir hier gerne orakeln, was wohl konkret passieren wird ...
    Ich erwarte Namen, Orte, Datum, Zahlen, Bankbelege. Auch wenn Herr Kuhn und seinesgleichen nicht mehr belangt werden könne, darf (muss) man sie sehr wohl von ihrem "ehrenwerte Mitglieder der Gesellschaft"-Sockel stossen.
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