Ostschweizer Firmen begehrt

Gleich mehrere Schweizer Firmen sind in den Besitz von chinesischen Investoren übergegangen. Mit dem Kauf von Schweizer Firmen wollen sich die Chinesen fehlendes Fachwissen aneignen, heisst es bei der Universität St. Gallen. Auch an Ostschweizer Firmen sei das Interesse gross.

Die Universität in St. Gallen verfügt über das Asia Connect Center. Dieses lotet für die Ostschweizer Unternehmer die Möglichkeiten im asiatischen Markt aus und unterstützt jene Firmen, welche in diesem Markt einsteigen wollen. Roger Moser, Professor und Leiter des Asia Connect Centers, erklärt, dass die umfangreichen

«  Den Chinesen fehlt das nötige Fachwissen und deshalb sind sie an den Schweizer Firmen interessiert »

Roger Moser
Direktor Asia Connect Center

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Begehrte Firmen

Die chinesischen Investoren sind insbesondere an Firmen aus der Präzisionsindustrie interessiert. Zum grossen Ausverkauf dieser Ostschweizer Unternehmen dürfte es aber nicht kommen, heisst es seitens der Universität St.Gallen. Die Ostschweizer Unternehmer seien nämlich kämpferisch, sagt Roger Moser von der Universität.

Investitionen in die Infrastruktur ausschlaggebend für die Firmenkäufe in der Schweiz seien. «Den Chinesen fehlt das nötige Fachwissen und deshalb sind sie an den Schweizer Firmen interessiert», so Moser.

Partnerschaft statt Kauf

Die Firmenverkäufe bezeichnet Roger Moser vom Asia Connect Center als «unerfreulich». Anzustreben wäre eine Partnerschaft zwischen Schweizer und Chinesischen Firmen. Moser sieht die Chance darin, dass die Schweizer Unternehmen ihr Fachwissen gebündelt auf den chinesischen Markt geben. «So haben wir mehr Gewicht und können den Chinesen klar machen, dass wir nur als Partner zu haben sind», so Moser.