Grippe-Impfung Ostschweizer lassen sich in der Apotheke pieksen

Seit dem Herbst dürfen Apotheker in der Ostschweiz und Graubünden ihre Kunden impfen. Das Angebot sei gut angelaufen, sagen die Apotheker selbst. Zahlen gibt es aber keine.

Spritze wird in einen Oberarm gemacht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Seit dem Herbst des letzten Jahres kann man seine Grippe-Impfung in der Apotheke machen lassen. Keystone

«  Übererwarten viele Firmen haben ihre Mitarbeiter gleich zur Grippe-Impfung angemeldet. »

Stefan Ullmann
Passage Apotheke AG Frauenfeld

  • Diverse Apotheken in der Ostschweiz und in Graubünden dürfen ihre Kunden seit dem Spätherbst 2016 gegen Grippe oder Hirnhautentzündung impfen.
  • Die Apotheke braucht eine Impferlaubnis. Der zu impfende Apotheker muss die entsprechende Ausbildung abgeschlossen haben.
  • Im Kanton Thurgau sind aktuell vier Apotheken zugelassen; im Kanton St. Gallen sind es zwölf und in Graubünden 25 Apotheken. Das Angebot werde gut genutzt, heisst es auf Anfrage. Offizielle Zahlen gibt es aber keine.
  • In den beiden Appenzell und in Glarus fehlt die gesetzliche Grundlage, dass Apotheken die Grippe-Impfung durchführen können.