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Ostschweiz Radarstandorte im Internet: Verkehrspolizei rechtfertigt sich

Die Ankündigung hat für viele Reaktionen gesorgt: Die St. Galler Kantonspolizei kündigt neu die Radarstandorte im Internet an. Der Chef der Verkehrspolizei spricht von einem Versuch. Es gebe verschiedene Gründe, warum das Experiment abgebrochen werden könne.

Christian Aldrey, Chef der St. Galler Verkehrspolizei.
Legende: Christian Aldrey, Chef der St. Galler Verkehrspolizei. SRF

Man habe das Bundesamt für Strassen nicht vorgängig informiert, sagt Christian Aldrey, Chef der St. Galler Verkehrspolizei. Das Bundesamt sprach in einer Reaktion von einer rechtlich heiklen Aktion, das Gesetz verbiete die Bekanntgabe von Radarstandorten.

Es gebe noch weitere Gründe, warum das Experiment abgebrochen werden könnte: Falls sich zeigen würde, dass die Autofahrer nach den Blitzkästen stark beschleunigen beispielsweise, sagt Christian Aldrey. Die Polizei will nun die Reaktionen fürs erste beobachten und zeigt sich offen für Gespräche. Der Versuch sei allerdings zeitlich nicht beschränkt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Heiri Kugler, UdonThani
    Ein erfreulicher Versuch von Fairness und Ehrlichkeit, der mit Sicherheit aus Bern unterbunden wird. Warum nicht mal das Vorgehen der Polizei in Schweden, Finnland oder Spanien übernehmen!? Der Vorwurf der Abzockerei wäre vom Tisch.
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