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Ostschweiz Referendum gegen Platz für Fahrende

In der Gemeinde Thal wurde das Referendum gegen einen Durchgangsplatz für Fahrende ergriffen. Die Bürger haben die nötigen Unterschriften zusammen gebracht. Auch in Gossau formiert sich Widerstand gegen einen Platz für Fahrende. Der Kanton St. Gallen steht vor einem Problem.

Der Kanton St. Gallen sucht Durchgangsplätze für Fahrende. Also Standorte, an welchen die Fahrenden anhalten können um einige Tage zu verweilen. Bisher erfolglos. In Thal und Gossau, den beiden Standorten, die überhaupt in Frage kämen, formiert sich Widerstand. Thal hat das Referendum ergriffen: "Viele haben Verständis, dass es Plätze für Fahrende braucht. Aber man will sie nicht bei uns", sagt Robert Raths, Gemeindepräsident von Thal gegenüber der Sendung Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF 1.

Gosau wird als zweiter möglicher Standort geprüft, aber auch dort will man die Fahrenden nicht. Der Platz in der Industriezone habe Potzenzial und deshalb sollte man ihn nicht als Durchgangsplatz weggeben, argumentiert Claudia Martin, SVP-Kantonsrätin.

Winterquartier in St. Gallen

Anders sieht die Situation in St. Gallen aus. Dort gibt es seit diesem Winter einen Standplatz für Fahrende. Alle Wohnungen der fünf Doppelhäuser sind besetzt. Die Wohnungen bestehen aus vier Zimmern, die Fahrenden bezahlen 1250 Franken Miete für ihr Winterquartier. Bis im März nutzen sie den Standplatz, dann fahren sie bis Oktober wieder mit ihren Wohnwagen durch die Schweiz.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Gerzner Claude , Einsiedeln
    Ist ja verrückt das wir nicht einmal ein Kleines Fleckli Erde haben dürfen für unsere Kultur und Wohnwagen einfach schlimm finde ich
  • Kommentar von Boris Gass , Basel
    Ich hoffe dass sich die 6300 Bürger von Thal an der Abstimmung gegen die 480 Querschläger durchsetzen werden.
    1. Antwort von F. Muster , Schweiz
      @Boris Gass, Basel: Es sind zwar 6300 Einwohner; aber nur 4000 Stimmberechtigte in Thal. Davon gehen ca. 1400-1600 regelmässig an die Urne, wovon ein Teil davon nebst den 480 Referenden auch dafür stimmen werden. D.h. es wird knapp.
  • Kommentar von Venanz Nobel , Basel
    480 von 6'300 Thalern haben das Referendum unterschrieben. Ein Abwehr-Reflex, wie er allenthalben vorkommt. Mit nur einem Dutzend Gegenstimmen haben mündige Bürger an der Gemeindeversammlung Würenlos im September ihre fahrenden Mitbürger als gleichwertigen Teil unserer Gesellschaft zu akzeptiert. Ich hoffe, dass auch in Thal (wo auch etliche jenische Menschen heimatberechtigt sind!) Politiker und Bevölkerung gemeinsam sich gegen Volksverhetzer durchsetzen werden in der Abstimmung.