Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Ostschweiz Regionalbahnen sehen ihre Privatisierung skeptisch

Die Kantone sollen ihre Anteile an den regionalen Bahnen abstossen und so mehr Wettbewerb ermöglichen. Das schlägt das Bundesamtes für Verkehr vor. Die Bahnen selbst sehen Schwierigkeiten.

Audio
Reaktionen der Regionalbahnen (14.07.2014)
02:24 min
abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.

Ziel des Vorschlags ist es, die Rollen klarer aufzuteilen: Die öffentliche Hand bestellt die Leistungen und bleibt verantwortlich für die Infrastruktur. Die Privaten sollen die Leistungen erbringen. Das Bundesamt verspricht sich davon Kostensenkungen sowie neue Dienstleistungen für die Fahrgäste.

Für Thomas Küchler, den Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Regionalbahn SOB, gibt es vor allem eine Schwierigkeit bei der Privatisierungs-Idee: Damit es attraktiv sei, zu investieren, müsse man den Aktionären eine Dividende auszahlen. Das sehe das Gesetz bei Regionalbahnen bis jetzt nicht vor.

RhB-Chef Hans Amacker kann sich nicht vorstellen, dass Private eine Regionalbahn überhaupt wirtschaftlich betreiben könnten. «Das sehe ich eher nicht.» Mehrheitsaktionär der RhB ist heute der Kanton Graubünden, die Bahn wird also hauptsächlich von der öffentlichen Hand finanziert.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Koch christian , Zürich
    Aber das Geld vom FA nehmt ihr dann von den fremden Vögten
  • Kommentar von Patzen Peter , Bonaduz
    Tip an die offensichtich völlig durchgeknallten Beamten des Bundesamtes für Verkehr in Bern. Hände weg von unserer RhB. Das regeln wir Bündner ohne die Vögte aus Bern. Peter Patzen
    1. Antwort von Michael Hunziker , 4456 Tenniken
      In der Sache haben Sie absolut recht, Herr Patzen!!! Im Ton und in der Wortwahl wäre Mässigung angezeigt. Der mit den "Vögten" in Bern kommt nicht überall gut an, wenn sie ein Bündner in den Mund nimmt. Immerhin zehrt der schönste Kanton der Schweiz kräftig vom Finanzausgleich; gell!