FC St. Gallen Ruhe bewahren in turbulenten Zeiten

Stefan Hernandez, Daniel Last, Giorgio Contini Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der FC St. Gallen zeigt sich an einer Medienkonferenz geschlossen. SRF

Der FC St. Gallen verlängert den Vertrag mit Giorgio Contini. Die Ostschweizer verlängern den Vertrag mit dem Cheftrainer vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2019. «Es ehrt mich, dass der Verein mir das Vertrauen ausgesprochen hat, und ich freue mich, dass meine Arbeit und die meines Staffs entsprechend geschätzt werden», sagte Contini nach der Unterzeichnung des neuen Vertrages.

Der Präsident Stefan Hernandez nahm an der Medienkonferenz Stellung zu den Abgängen. Die Trennung von Pascal Kesseli erfolgte aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen, so Stefan Hernandez. Die Trennung sei einvernehmlich, sachlich und professionell abgelaufen, betont der Präsident. Auf diesen Entscheid hätten keine anderen Personen Einfluss genommen. Den Abgang von Michael Hüppi könne er nicht verstehen, er habe diesen selber gewählt. Er hätte ihm einen anderen Abgang gewünscht, so Hernandez.

Stefan Hernandez stellt zudem klar, dass der Klub finanziell in guter Verfassung sei. Wirtschaftlich und sportlich sei man auf Kurs. Man wolle einen neuen Sportchef engagieren.

Der Hauptaktionär Dölf Früh wolle seine Aktien verkaufen. Dölf Früh habe seit seinem Rücktritt weder strategisch noch operativ Einfluss genommen, rechtfertigt Stefan Hernandez. Ein Aktionär mit über 48 Prozent der Stimmen sei allerdings von strategischer Bedeutung. Dölf Früh wolle und werde seine Aktien verkaufen, vielleicht früher als geplant.