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Legende: Audio Reportage von der Sitterviadukt-Baustelle abspielen. Laufzeit 06:32 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 10.07.2019.
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Sanierung Sitterviadukt «Ich habe grössten Respekt vor den Brückenbauern»

Während der Sommerferien vom 6. Juli bis am 9. August ist die Bahnstrecke St. Gallen – Herisau komplett gesperrt. Grund dafür ist die Totalsanierung eines der markantesten Bauwerke der Ostschweiz, des Sitterviadukts der Schweizerischen Südostbahn SOB.

Das 110-jährige und 99 Meter hohe Bauwerk ist auch heute noch die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz und wird zurzeit für die nächsten Jahrzehnte fit gemacht.

Gesamtprojektleiter der Sitterviadukt-Sanierung ist der 61-jährige Bauingenieur Beat Burgherr. Er sagt, er sei beeindruckt von diesem historischen Bauwerk und mache die Arbeit mit Freude und ergänzt: «Vor den Brückenbauern, die diese Brücke zwischen 1907 und 1910 gebaut haben, habe ich grössten Respekt und ziehe den Hut. Das war zu dieser Zeit eine gewaltige Leistung.»

Der Gesamtprojektleiter Beat Burgherr.
Legende: Der Gesamtprojektleiter Beat Burgherr. SRF/Michael Ulmann

Das Sitterviadukt sei grundsätzlich auch heute noch gut im Schuss. Allerdings hätten gewisse Teile ihre Lebensdauer erreicht, was die Sanierung nun nötig mache, sagt Burgherr.

Das Sitterviadukt

Das Sitterviadukt zwischen St. Gallen Haggen und Herisau ist die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz und eines der markantesten Bauwerke in der Ostschweiz. Das Viadukt wurde zwischen 1907 und 1910 erbaut, ist 365 Meter lang, 99 Meter hoch und weist eine Spannweite von 120 Metern auf. Das historische Bauwerk ist Zeuge der eindrücklichen Baukunst um die Jahrhundertwende. Die Brücke setzt sich aus einem Mittelträger aus Stahl und angrenzenden Steinviadukten zusammen. Der Mittelträger ist 120 Meter lang und rund 1000 Tonnen schwer.

Als die grössten Herausforderungen erachtet der Gesamtprojektleiter die schwierige Erreichbarkeit der Baustelle wegen deren Höhenlage sowie der Zeitdruck. Seine grösste Hoffnung: «Die Hauptsache ist, dass wir die Bauarbeiten unfallfrei über die Bühne bringen. Denn die Baustelle hier oben auf 99 Metern über Boden ist keine alltägliche.» Dies trotz den vorschriftsgemässen Sicherheitsvorkehrungen und Abschrankungen.

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