Schule für Gestaltung St. Gallen: Entlassung gerechtfertigt

Das St. Galler Bildungsdepartement hat Ende 2013 den ehemaligen Abteilungsleiter der Schule für Gestaltung an der St. Galler Gewerbeschule entlassen. Zu Unrecht, wie dieser glaubte und damit an die Öffentlichkeit ging. Nun hat das Verwaltungsgericht entschieden: Die Entlassung war gerechtfertigt.

Schule für Gestaltung: Schüler hängt Zeichnung an die Wand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der ehemalige Abteilungsleiter der Schule für Gestaltung an der St. Galler Gewerbeschule soll schlecht geführt und se... Keystone

Im Vorfeld seiner Entlassung hatte der ehemalige Abteilungsleiter der Schule für Gestaltung wiederholt angebliche Verfehlungen des Bildungsdepartements bei der Information des Kantonsrates angeprangert. Das Verwaltungsgericht hat nun festgestellt, dass sich das Bildungsdepartement und die Schulleitung entgegen den Vorwürfen korrekt verhalten haben und der Gang des Abteilungsleiters an die Presse ungerechtfertigt war.

In seinem Entscheid hält das Gericht fest - so teilt die St. Galler Staatskanzlei mit - dass das Bildungsdepartement den Kantonsrat zur Höhe der Schuldgelder für vergleichbare Angebote korrekt informiert hab. Der ehemalige Abteilungsleiter der Schule für Gestaltung hatte demnach keine Veranlassung, einen angeblich falschen Sachverhalt in einer öffentlichen Debatte zu «berichten» und dem Bildungsdepartement vorzuwerfen, es hätte Informationsmaterial der Gewerbeschule an die Mitglieder der vorberatenden Kommission zurückbehalten.