Zum Inhalt springen

Ostschweiz St.Galler Ärzte begrüssen Versuche mit Cannabis-Medikament

Das Kantonsspital St.Gallen setzt Cannabis schon seit längerer Zeit bei der Schmerztherapie ein. Erst kürzlich veröffentlichten Ärzte des Spitals dazu erste Erfahrungen mit dem Medikament. Nun muss der Bund prüfen, ob Cannabis offiziell als Medikament zugelassen werden soll.

Produktionsleiter Alex Klöti in einem seiner Produktionsräume.
Legende: Produktionsleiter Alex Klöti in einem seiner Produktionsräume. SRF

Extrakte aus der Cannabis-Pflanze wurden in der Schweiz bis in die Siebzigerjahre für medizinische Zwecke eingesetzt. Dann wurde dem rigoros der Riegel vorgeschoben. Heute darf Cannabis in der Medizin wieder abgegeben werden – die Hürden dafür liegen jedoch hoch.

Das Kantonsspital St.Gallen setzt Cannabis schon seit mehreren Jahren gezielt in der Schmerztherapie ein. Die Erfahrungen seien positiv, sagt Markus Weber, Leiter des Muskelzentrums am Kantonsspital St.Gallen. Erst kürzlich konnte er in einem medizinischen Fachmagazin erste Ergebnisse veröffentlichen.

Inzwischen haben die Eidgenössischen Räte eine Motion der St.Galler Patientenschützerin Margrit Kessler angenommen. Nun muss der Bundesrat prüfen, ob Cannabis in der Schmerztherapie zugelassen werden soll. Markus Weber vom Kantonsspital St.Gallen begrüsst diesen Entscheid.

Herisauer stellen Cannabis-Öl her

Das Herisauer Heilmittelunternehmen Hänseler Swiss Pharma produziert
seit einem Jahr das Sativa-Oel. Es handelt sich dabei um ein Cannabisöl.
Dieses kann nur über den Arzt und Apotheke bezogen werden. Dafür muss
aber nachgewiesen werden, dass die Patienten oder der Patient bereits
andere Therapien unternommen hat. Weil es sich bei der Cannabispflanze
um ein verbotenes Betäubungsmittel handelt, wird jeder Schritt von
Beginn weg, also aus der Arztpraxis über die Produktion bis wieder zum
Patienten, vom Bundesamt für Gesundheit kontrolliert. Ein enormer
administrativer Aufwand für die Firma Hänseler Swiss Pharma. 

4 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Weil sie am Anschlag sind alle die 7-Klugen, es ist höchste Zeit, die Natur sprechen zu lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Mark Stalden (Mark)
      Mit 7 Klugen sprechen sie Bestimmt von Frau Herzog und Frau Geissbühler die Grössten Gegnerinnen der Teufelsdroge.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    kaum zu glauben.. was Grosi schon laengst wusste kommt nun den Studierten auch genehm... dabei.. "Gras" pulverisieren, in Oel ansetzen und 24-48 Stunden in mittlerer Waaerme halten (Filterkaffeewarmhalter perfekt) in einem feinen gazetuch absieben, wachs beimischen und etwas Arnika, und Eukaliptus.. und Du hast eine perfekte hchwirksame Schmerzsalbe .. fast gratis und franko.. und die Hunde am Flughafen riechen es nicht...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Mark Stalden (Mark)
      Die Grosis in Ehren aber was hier Angewendet wird ist nicht pulverisiertes Gras,das wäre massiv überdosiert so einfach ist es nicht Nanni, also ziehen sie nicht über die Studierten her Bitte. Das mit denn Hunden können sie ja mal Testen beim Nächsten Besuch in der CH,da wäre ich mir nicht so sicher.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen