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Bildungschef Stefan Kölliker reagiert auf Kritik
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 05.05.2020.
abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
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St. Galler Schulen St. Galler Bildungschef kritisiert Nachbarkantone

Stefan Kölliker verteidigt die langsamere Schulöffnung im Kanton St. Gallen. Das Vorgehen der Nachbarkantone sei «völlig übertrieben und riskant».

Der Kanton St. Gallen erntet viel Kritik für den Entscheid, den Schulunterricht ab Montag während vier Wochen mit Halbklassen zu beginnen. Dies im Gegensatz zu den Nachbarkantonen Thurgau und Appenzell Ausserrhoden, die ab dem 11. Mai zum gewohnten Stundenplan zurückkehren.

Petition und Vorstösse

Die Rückker zum Normalbetrieb fordern auch Eltern aus dem Kanton St. Gallen. Sie haben deshalb eine Petition lanciert. Und auch aus der Politik gibt es Druck - aus den Reihen der FDP und der SVP wird das St. Galler Bildungsdepartement aufgefordert, den Entscheid nochmals zu überdenken.

Die beste Lösung!
Autor: Stefan KöllikerBildungschef Kanton St. Gallen

Bildungschef Stefan Kölliker spricht jedoch unverdrossen von der «besten Lösung». Erstens, um eine Bestandesaufnahme zu machen und zweitens, um die Kinder vier Wochen lang gezielt zu fördern. Dass andere Kantone den Schulbetrieb bereits wieder voll rauffahren, hält er für «völlig übertrieben und riskant».

Anlayse in drei, vier Wochen

Das St. Galler Modell habe den Vorteil, dass man in drei, vier Wochen schauen könne, wie sich die Situation entwickelt habe. Je nachdem könne man dann den Betrieb rauffahren oder die Halbklassen bis zu den Sommerferien weiterführen.

Regionaljournal Ostschweiz; 06:31;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Katharina Hartmann  (Katharina Hartmann)
    gut gemeint, aber nicht bis zum Ende durchdacht! Und das nicht nur wegen des organisatorischen Aufwandes für die Lehrer. Nun müssen ab dem 11. wohl fast alle berufstätigen Eltern wieder Arbeiten, da ja fast alle Läden öffnen... die Kinder dürfen aber nur sehr reduziert in die Schule... wie soll die Betreuung da funktionieren?wir lösen die Kinder einfach in Luft auf.aber die eigentliche sinnlosigkeit:Geschwister gehen in unterschiedliche Halbklassen!so stecken sie ja eh alle an!
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Frau Hartmann: Geschwister gehen in der Regel sowieso in unterschiedliche Klassen. Ob dies "Halbklassen" oder "Ganzklassen" sind, ändert an der von Ihnen befürchteten Ansteckungsgefahr nichts. Dieses Argument, dass Sie als "eigentliche sinnlosigkeit" bezeichnen, ist selber sinnlos. Ausserdem können sich im Kanton St.Gallen Eltern ohne jegliche Betreuungsmöglichkeit an die jeweiligen Schulleitungen wenden.
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