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Der Bernecker Schutzwald gehört über 200 Personen.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 23.01.2020.
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St. Galler Schutzwald «Alle Schiefen und Krummen müssen raus»

Es sind hunderte von Waldbesitzern, die sich um ihren Schutzwald kümmern müssten. Das machen aber immer weniger. «Vor allem die Gemeinden und private Besitzer pflegen ihren Wald – im Gegensatz zu Ortsbürgergemeinden – kaum», sagt Kantonsförster August Ammann. Der Holzpreis ist im Keller.

Holzarbeiten im Wald.
Legende: Der Bernecker Wald besteht aus 489 Parzellen. Sie gehören 216 Eigentümern. SRF

Seit vier Jahren wird deshalb versucht, in den Forstrevieren Gruppen von bis zu zehn Waldbesitzern eine gemeinsame Ausforstung des Schutzwaldes anzubieten. «So kommt es für den einzelnen Waldbesitzer günstiger», sagt August Ammann.

Krete mit Schutzwald links und Reben rechts.
Legende: In Berneck wurde in den vergangenen Jahrzehnten den Reben mehr Beachtung geschenkt, als dem Schutzwald. SRF

Bund und Kanton übernehmen je 40 Prozent

Der Kanton St. Gallen investiert jährlich 10 bis 20 Millionen Franken in die Ausforstung von Schutzwäldern. Rund 1000 Hektaren werden so gesäubert und aufgeräumt, dass die Schutzfunktion während der kommenden 30 Jahre optimal gewährleistet werden kann.

Baumstämme im Vordergrund, die Häuser von Berneck im Hintergrund.
Legende: Schutzwälder schützen nicht nur vor Lawinen, sondern auch vor Erdrutschen und Überschwemmungen. SRF

Pinien statt Fichten

Die Trockenheit und die warmen Temperaturen sind für den Wald eine Herausforderung. «Wälder, wie sie heute auf 600 m.ü.M. anzutreffen sind, werden künftig auf 1000 m.ü.M. wachsen», sagt Kantonsförster August Ammann. Auf 600 m.ü.M. werden künftig Pinien statt Fichten wachsen.

Im Wald liegt viel Holz.
Legende: Im Schutzwald sollen neue Bäume Licht und Platz erhalten. SRF
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