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Ständeratswahlen 2019 Eine Frau soll FDP-Sitz sichern

Legende: Audio Susanne Vincenz-Stauffacher im Interview abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.
04:51 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 13.12.2018.

Die Parteispitze der FDP St. Gallen schlägt die 51-jährigen Kantonsrätin und Juristin aus Abtwil bei St. Gallen als Nachfolgerin für Karin Keller-Sutter vor. Susanne Vincenz-Stauffacher soll nächste Woche offiziell von der Delegiertenversammlung portiert werden.

Junge Kantonsrätin

Die Juristin und frühere Vizepräsidentin der Partei sitzt seit gut zwei Monaten im Kantonsrat. Sie sei, so schreibt die FDP, aktives Parteimitglied und in verschiedenen Funktionen in der Öffentlichkeit tätig und bekannt. Vincenz-Stauffacher war unter anderem zwischen 2005 und 2014 Präsidentin der St. Galler Frauenzentrale. Als Anwältin mit eigener Kanzlei kenne sie zudem die Anliegen der KMU bestens und sei eine starke Vertreterin des privaten Sektors.

Dobler verzichtet

FDP-Nationalrat Marcel Dobler verzichtet auf eine Kandidatur. In der gleichen Mitteilung der Partei erklärt er, dass er derzeit geschäftlich sehr gefordert sei. Eine Kandidatur komme deshalb nicht in Frage. Die FDP-Spitze pocht zudem darauf, mit einer Frau in den Wahlkampf zu ziehen: Geschlechtermässig solle St. Gallen paritätisch in Bern vertreten sei.

Heisse Ersatzwahl

Mit dieser Kandidatur will die FDP ihren Ständeratssitz verteidigen. Für die CVP wird Regierungsrat Benedikt Würth antreten. Die SVP und auch die Grünen haben zudem öffentlich erklärt, dass auch sie bei den Ständerats-Ersatzwahlen antreten werden. Die Wahl ist am 10. März, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 19. Mai. Und bereits im Oktober sind die ordentlichen National- und Ständeratswahlen. Die SP will dabei ihren Sitz mit dem bisherigen Paul Rechsteiner verteidigen.

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